
Anhand des neuen Logos ist zu erkennen, in welcher Umbauphase sich das Gutenberg-Museum Mainz aktuell befindet – Foto: Bartenbach AG
Etatvergabe
Gutenberg-Museum lässt Umbau kommunikativ begleiten
Im Jahr 2020 hat die Stadt Mainz beschlossen, das Gebäude des ansässigen Gutenberg-Museums neu zu errichten. Geplant ist, das alte Gebäude abzureißen und ein neues Haus zu bauen. Um diesen Veränderungsprozess kommunikativ zu begleiten, war das Museum auf der Suche nach einer passenden Agentur. Den Zuschlag erhielt die Mainzer Kreativagentur Bartenbach AG. In einem Pitch-Verfahren konnte die Fullservice-Agentur mit ihrem Konzept überzeugen. Aufgabe war, ein digitales und analoges Kommunikationskonzept zur baulichen Neuausrichtungen des Gutenberg-Museums zu entwickeln.
Die Zusammenarbeit zwischen dem Gutenberg-Museum und Bartenbach ist auf die Jahre 2023 bis 2026 angelegt und umfasst die verschiedenen Phasen des Umbauprozesses – vom Umzug der Ausstellung in das Naturhistorische Museum Mainz über den Abriss des alten Gebäudes und dem Neubau an der gleichen Stelle bis hin zum Einzug. Dabei sollen in der Kommunikation alle Zielgruppen angesprochen und Aufmerksamkeit für das Museum geschaffen werden.
Im Mittelpunkt der Kommunikation steht ein Logo-Signet, das eine historische Druckerpresse mit verschiedenen Formelementen zeigt. Das Besondere: die einzelnen Elemente lassen sich je nach aktuellem Stand des Umbauprozesses zu einem passenden Symbol zusammensetzen. So wird die Umzugsphase beispielsweise mithilfe eines Kartons symbolisiert, die Bauphase durch einen Kran. Wenn der Umbau abgeschlossen ist, zeigt das Logo ein fertiges Haus. Bartenbach-CCO Sebastian Hardieck sagt: "Mit dieser simplen Kommunikationsmechanik gelingt es, gleichzeitig die Marke zu stärken und die Umbaumaßnahmen über den gesamten Zeitraum hinweg zu begleiten."
Darüber hinaus sind eine Reihe von kommunikativen Maßnahmen geplant, die eine Aufbruchsstimmung für ein modernes und zeitgemäßes Gutenberg-Museum erzeugen sollen. Unter anderem möchte das Museums über die einzelnen Bauphasen informieren – insbesondere die Baustellentätigkeiten – sowie Bürger:innen, Interessierte und Fans zum direkten Dialog einladen. Dies soll unter anderem über verschiedene Plakataktionen in der Stadt Mainz geschehen. In den sozialen Medien fungiert vor allem das Logo als Rahmen für die gesamte Information zur Baustellenentwicklung. Zusätzlich ist der Namensgeber des Museums, Johannes Gutenberg, auf den jeweiligen Kommunikationsmitteln abgebildet.
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Sophie-Marie Jahn 29.09.2023









