
Verschiedene Kampagnenmotive verweisen auf die Werbeoffensive "WEITER. WISSEN. Mit uns." des Deutschen Bibliotheksverbands – Fotos: dbv
Bibliotheksverband
Wissenschaftliche Bibliotheken rühren Werbetrommel
Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) in Berlin macht im Rahmen einer neuen Kampagne auf die gesellschaftliche Relevanz von wissenschaftlichen Bibliotheken aufmerksam. Die Werbeoffensive mit dem Titel "WEITER. WISSEN. Mit uns." ist als gemeinsame Initiative von zahlreichen Bibliotheken entstanden, darunter die Deutsche Nationalbibliothek, die Badische Landesbibliothek und die Bayerische Staatsbibliothek. Zusammen kommunizieren sie in den kommenden Monaten das Spektrum ihrer Aufgaben, Funktionen und Leistungen – insbesondere als Voraussetzung für innovative Wissenschaft. "Denn nur mit einer breiten politischen und gesellschaftlichen Unterstützung der wissenschaftsbezogenen Infrastrukturen kann unabhängige und hochwertige Forschung, Lehre und Entwicklung in Deutschland auch zukünftig gewährleistet werden", heißt es in einer Mitteilung des dbv.
Seit dem 22. Januar 2024 ist die Kampagne auf Plakaten zu sehen. Zudem sind Social-Media-Aktionen und Veranstaltungen geplant. Auf der Landingpage weiterwissen-kampagne.de finden Interessierte Informationen rund um die Werbeoffensive und einen Überblick über die verschiedenen Aktivitäten. Unterstützt wird der dbv dabei von zahlreichen Akteurinnen und Akteuren aus der Wissenschaft. Dazu gehören zum Beispiel der Klimaforscher Prof. Dr. Mojib Latif, Prof. Dr. Christoph M. Schmidt, der Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung, und die Migrationsforscherin Prof. Dr. Naika Foroutan. Diese vermitteln in kurzen Statements, was wissenschaftliche Bibliotheken zu Wissenschaft und Forschung beitragen.
Dr. Jens-Peter Gaul, dbv-Vizepräsident und Generalsekretär der Hochschulrektorenkonferenz, sagt zum Kampagnenstart: "Wissenschaftliche Bibliotheken sind Motor für eine offene Wissenschaft und Gesellschaft. Gemeinsam stellen sie die zentralen Informationsinfrastrukturen der Wissenschaft und treiben diese kontinuierlich voran. Die Themen Open Access, Forschungsdatenmanagement, Kulturelles Erbe oder digitale Langzeitarchivierung sind ohne die verlässlichen Leistungen der wissenschaftlichen Bibliotheken nicht zu gestalten. Und gerade in Zeiten, in denen gesellschaftliche Verunsicherungen und Desinformationsversuche zunehmen, sind Bibliotheken Garanten des freien Zugangs zu unabhängig geprüftem und faktenbasiertem Wissen. Sie gewährleisten somit freie Wissenschaft, Bildung und Kultur."
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Sophie-Marie Jahn 25.01.2024









