
Seit dem 15. Februar 2024 können sich Akteure für den diesjährigen DigAMus Award bewerben – Foto: Screenshot der Website digamus-award.de (16.02.2024, 9:51 Uhr)
Digitales Museum
Bewerbungsphase für DigAMus Award gestartet
Der DigAMus Award geht 2024 in eine weitere Runde. Bis zum 22. März 2024 haben Interessierte Zeit ihre kreativen, innovativen und digitalen Museumsprojekte auf der Website digamus-award.de einzureichen. Die Auszeichnung umfasst fünf verschiedene Kategorien – Apps & Games, hybrides Angebot, Website oder Online-Ausstellung, Social-Media-Aktionen sowie Podcasts. Hinzukommen der Sonderpreis "Kleines Budget" und ein Publikumspreis. Die eingereichten Projekte werden anschließend von einer Jury bewertet. Zu dieser gehören die Kulturschaffende Medhavi Gandhi, Sonja Grasser, Projektleiterin bei der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG) Winterthur, Katharina Korsunsky, Geschäftsführerin des Verbands der Museen der Schweiz sowie von ICOM Schweiz, IT-Experte Lars Mischak und David Vuillaume, Geschäftsführer des Deutschen Museumsbundes.
Die Jury achtet unter anderem darauf, inwiefern die Teilhabe und die Zugänglichkeit, die Interaktion, die Barrierefreiheit, der Erlebnisfaktor, die digitale Vermittlung, das Thema Nachhaltigkeit sowie technische Innovationen gefördert werden. Im vergangenen Jahr haben zum Beispiel der hybride Kunst- und Vermittlungsraum "Close up" im Städel Museum in Frankfurt am Main, der digitale Museumskoffer des Badischen Landesmuseum in Karlsruhe und die kontaktlose Dauerausstellung in der Gedenkstätte Esterwegen gewonnen.
Seit 2020 kooperiert der DigAMus Award mit dem Open Science Lab der TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften sowie der Hochschule Hannover. Im Rahmend dessen wurde ein Wikidata Knowledge-Graph aufgebaut. Darin sind alle eingereichten Museumsprojekte seit 2020 zu finden – mit Ausnahme von 2022. Inzwischen ist die Einreichung beim DigAMus Award mit den Datenbank- und Schematafeldern von Wikidata verbunden. Das heißt, dass alle Projekte in den Knowledge-Graph überführt werden und dort zur Verfügung stehen. Über den Graphen kann beispielsweise abgefragt werden, in welche Kategorie ein Projekt eingeordnet wurde, wer für die Shortlist nominiert war und wer in den einzelnen Kategorien gewonnen hat.
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Sophie-Marie Jahn 16.02.2024










