
Mit drei Radioscherzen will der Verein Deutschland sicher im Netz aufzeigen, welche Konsequenzen es hätte, wenn das Radio genauso unsicher wäre wie das Internet - Foto: Fischerappelt
Awareness
Radiospots sensibilisieren für sicheres Verhalten im Netz
Viele Unternehmen nutzen den 1. April immer wieder, um vermeintlich neue Produkte oder Dienstleistungen vorzustellen, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Eurowings hat in diesem Jahr beispielsweise scherzhafterweise angekündigt, als erste Fluggesellschaft in Europa ins Geschäft mit Heißluftballonfahrten einzusteigen und Flüge von Düsseldorf nach Mallorca anzubieten. Scherze wie diese sind in der Regel harmlos und sorgen für den einen oder anderen Lacher.
Allerdings stoßen Menschen immer häufiger auf Angebote – vor allem im Internet –, die sehr verlockend klingen, hinter denen sich aber betrügerische Aktivitäten verbergen. Dazu gehören beispielsweise E-Mails, in denen Anwender:innen aufgefordert werden, ihre Daten für Onlinebanking, Dating und Shopping preiszugeben.
Der Verein Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) mit Sitz in Berlin hat anlässlich des diesjährigen 1. Aprils eine neue Informationskampagne gestartet, um für mehr Cybersicherheit zu werben. Dafür setzen die Organisation, die Agentur Philipp und Keuntje (PUK), The Creative Room, Hastings Audio Network und ad.audio von Antenne Deutschland sowie Ströer Digital Media auf die Strahlkraft von Radio und entwarfen drei Radiospots, in denen Hörer:innen von einem vermeintlich „smarten Radio” mit Spracherkennung reingelegt werden.
"Die größte Herausforderung bei den Radioscherzen war es, die Spracherkennung echt klingen zu lassen, so dass die Hörer:innen wirklich für einen kleinen Moment zweifeln: hab ich gerade mein ganzes Adressbuch aus den Händen gegeben?", erklärt Falk Poetz von PUK.
DisN-Geschäftsführer Dr. Michael Littger sagt: "Leider gibt es im Internet oft kein 'April, April!', das Betrug und Datendiebstahl in Wohlgefallen auflöst. Kriminelle finden heute sehr einfallsreiche Wege, um Bürger:innen um ihr Geld oder ihre Daten zu bringen. Deshalb ist es so wichtig, Bescheid zu wissen, wie man sich im Netz sicher bewegt."










