
Das erste Innovationsfrühstück von Oberfranken Offensiv fand am 12. April 2024 in Bayreuth statt – Vanessa Weiskopf/Oberfranken Offensiv
Wirtschaftsstandort
Oberfranken will Innovationen in der Region sichtbarer machen
Verschiedene Marktforschungsstudien zeigen, dass Oberfranken in der breiten Öffentlichkeit nicht als Innovationsregion wahrgenommen wird. Das möchte der Oberfranken Offensiv e. V. künftig ändern und die Region verstärkt als Innovationsstandort in Szene setzen. Dafür haben die Verantwortlichen im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat ein neues Projekt gestartet. Unter dem Titel „Innovative Heimat – smartes Innovationsland Oberfranken 2035“ sollen im Rahmen eines dreistufigen Prozesses bis 2026 Innovationen aus verschiedenen Bereichen identifiziert, bewertet und kommuniziert werden.
Florian Luderschmid, Regierungspräsident von Oberfranken und Vorsitzender Oberfranken Offensiv, sagt: "Ohne Innovationen werden wir wirtschaftlich nicht vorankommen. Wir haben jetzt die Studie der Bertelsmann-Stiftung, die uns zeigt: Wir müssen fleißig bleiben, wir müssen dranbleiben, wir müssen unser Oberfranken weiter voranbringen. Und mit den Innovationen, die wir bereits haben und mit dem Nachaußentragen dieser Innovationen über Oberfranken Offensiv erhoffen wir uns, dass wir gegen den demografischen Wandel Akzente setzen und neue Bevölkerung wieder zu uns nach Oberfranken zurückbringen."
Gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Kommunen will Oberfranken Offensiv die Vielfalt der Innovationskraft in der Region aufzeigen. Aktuell befindet sich das Projekt in der Anfangsphase. In dieser soll das Projekt bei den Multiplikatoren bekanntgemacht werden. Dafür hat Oberfranken Offensiv im April und Mai 2024 vier Innovationsfrühstücke in Bayreuth, Coburg, Bamberg und Hof organisiert. Vor Ort diskutierten die Teilnehmenden über die Bedeutung von Innovationen. Außerdem hielten Vertreter:innen heimischer Unternehmen, der Wirtschaftskammern, der Universitäten und Hochschulen sowie der Politik Impulsvorträge. Des Weiteren bildet sich derzeit ein Expertengremium aus verschiedenen wirtschaftlich-gesellschaftlichen Bereichen. Die Mitglieder sollen einen Kriterienkatalog entwerfen, der in der zweiten Projektphase zur Bewertung der eingereichten Innovationsvorschläge genutzt wird. Im Vordergrund stehen dabei Aspekte wie der gesellschaftliche Mehrwert, Nachhaltigkeit und Einzigartigkeit. Anschließend ist in der dritten Projektphase geplant, die ausgewählten Innovationen regional und überregional zu publizieren, um Oberfranken als attraktiven Innovationsstandort zu positionieren.
Interessierte Akteure können ab sofort ihre Vorschläge für "Innovationen made in Oberfranken" bei Oberfranken Offensiv einreichen. Das können sowohl industrielle Prozesse und wissenschaftliche Entdeckungen als auch kulturelle Neuerungen, interdisziplinäre Kooperationen sowie sozialrelevante Erkenntnisse sein. Das Innovationsprojekt setzt den Imageprozess für Oberfranken fort und knüpft an die Imageanalyse, den Imagepakt und die Imagekampagne an.
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Sophie-Marie Jahn 07.05.2024









