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Die Stadt Dortmund möchte ihre Personalführung zukunftsorientiert gestalten – Foto: saiko3p-AdobeStock

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Dortmund erarbeitet Konzept für Personalführung 4.0

Damit die Stadt Dortmund auch in Zukunft als attraktive Arbeitgeberin wahrgenommen wird, hat die Stadtverwaltung das Konzept für ihre Personalführung überarbeitet und modernisiert. Damit möchte die Stadt Mitarbeitende insbesondere dabei unterstützen und dazu motivieren, Führungspositionen innerhalb der Stadtverwaltung zu übernehmen. Eigenen Angaben zufolge werden über 50 Prozent der Führungskräfte die Stadtverwaltung altersbedingt verlassen.

Die sogenannte Führung 4.0 gliedert sich in drei zentrale Bereiche – "neue Führungsmodelle", "Führungsinstrumente" und "WIRkungskompass für Führung und Zusammenarbeit". Personal- und Organisationsdezernent Christian Uhr sagt: "Mit dem Konzept wird die Personalführung bei der Stadt Dortmund zukunftsorientiert gestaltet. Wir erweitern zudem die Karrieremöglichkeiten für Führungsnachwuchskräfte. Uns ist es wichtig, dass wir auf diesem Weg die Belegschaft mitnehmen und durch moderne Führungsmodelle das Funktionieren der Stadtverwaltung für die Bürgerschaft garantieren können."

Das Segment "Neue Führungsmodelle" beinhaltet die personelle und organisatorische Unterstützung von Führungskräften sowie die Etablierung neuer Führungsmodelle, beispielsweise das Co-Leadership. Im Zuge dessen möchte die Stadt auch die gemeinsame Führung sowohl von Teilzeitkräften als auch von Mitarbeitenden in Vollzeit fördern und stärken. "So können wir die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilen und Kolleg*innen für Führung begeistern, die sich allein vielleicht nicht dafür entscheiden würden", erläutert Simone Hülsmann, Leiterin des Personal- und Organisationsamtes. Gleichstellungsbeauftragte Maresa Feldmann ergänzt: "Zudem werden die neuen Modelle auch eine Erhöhung der Quote an weiblichen Führungskräften bewirken, da Frauen auch heute noch häufiger in Teilzeit arbeiten und sich deshalb immer noch seltener für eine Führungsposition entscheiden. Die Möglichkeit, gemeinsam zu führen, kann das ändern."

Bis zum Jahresende sollen auch die Kapitel "Führungsinstrumente" und "WIRkungskompass für Führung und Zusammenarbeit" realisiert werden. Im Rahmen des Feldes der "Führungsinstrumente" steht die Unterstützung von Mitarbeitenden im Vordergrund, die an einer Führungsposition interessiert sind. Der "WIRkungskompass" beinhaltet die Basis für eine wertebasierte Zusammenarbeit. Er berücksichtigt aktuelle Herausforderungen der modernen Arbeitswelt und der Generationen.

 

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