
Klaus Ehling (3. v. l.) legt die Regionalmanagement-Organisation des Münsterlands in die Hände seines Nachfolgers Andreas Grotendorst (4. v. l.) – Foto: Münsterland e.V./Philipp Fölting
Regionalmanagement
Münsterland e.V. verabschiedet Klaus Ehling
Seit der Gründung des Münsterland e.V. im Jahr 2009 stand Klaus Ehling als Geschäftsführer beziehungsweise Vorstand an der Spitze des Vereins. Nach insgesamt 15 Jahren bei der Regionalmanagement-Organisation verabschiedet sich der Jurist in den Ruhestand. Auf der Mitgliederversammlung am 2. Juli 2024 wurde er offiziell verabschiedet. "Das Münsterland war immer mein Zuhause. Es leidenschaftlich weiterentwickeln zu können und das gute Leben zu gestalten, war für mich eine wunderbare Aufgabe", betont Ehling. Sein Nachfolger steht bereits seit März 2024 fest. Andreas Grotendorst wird seinen Posten im August übernehmen. Er ist aktuell noch Hauptdezernent für ländliche Entwicklung und Bodenordnung bei der Bezirksregierung Münster und war zuvor unter anderem elf Jahre lang Bürgermeister der Schlossgemeinde Raesfeld.
Ehling war maßgeblich an der Entwicklung von Münsterland e.V. beteiligt. Inzwischen umfasst das Team der Organisation etwas 55 Mitarbeitende und auch die akquirierten Fördermittel sind stetig gestiegen. Zudem wurde eine eigene Marke für das Münsterland entwickelt. In den Jahren 2017 und 2018 wurden dafür Strategien entwickelt und daraus Projekte abgeleitet. Ab 2019 wurde dann das Fundament für die Markenführung gelegt – inklusive neuem Logo und Claim. Im Zuge dessen wurden auch Projekte wie Picknick³ und der Service Onboarding@Münsterland realisiert. Dr. Kai Zwicker, Aufsichtsratsvorsitzender des Münsterland e.V. und Landrat des Kreises Borken, erklärt: "Der Münsterland e.V. präsentiert in beeindruckender Weise die Region und ihre Stärken. Dies verdanken wir maßgeblich Klaus Ehling und seinem Wirken. Er hat die Regionalmanagement-Organisation zu einem Erfolgsgaranten gemacht."
Dem scheidenden Vorstand Ehling bleiben vor allem die positiven Aspekte in der Tourismusentwicklung in Erinnerung, unter anderem bei der Fachkräftesicherung und Innovationsförderung sowie die Arbeit des Kulturbüros und der Regionalagentur Münsterland im Bereich der Arbeitsmarktförderung. Für die Zukunft von Münsterland e. V. wünscht sich Ehling, dass die Idee einer münsterlandweiten Regionale endlich umgesetzt wird. Dabei helfen soll das Strukturprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, das wegweisende Projekte in ausgewählten Regionen fördert. Das Münsterland arbeite bereits an der Vorbereitung einer Bewerbung, allerdings sei die Auslobung noch nicht erfolgt.
Sophie-Marie Jahn 03.07.2024










