
Prof. Dr. Marion Ackermann ist seit 2016 Direktorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden - Foto: Oliver Killig
Kulturinstitution
Marion Ackermann folgt bei der SPK auf Hermann Parzinger
Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK), Berlin, wird seit mehr als 16 Jahren von Prof. Dr. Hermann Parzinger geführt. Er übernahm damals die Aufgabe als Präsident von Prof. Dr. Klaus-Dieter Lehmann, als dieser in gleicher Funktion ans Goethe-Institut wechselte. Nun hat Parzinger entschieden, zum 31. Mai 2025 in den Ruhestand zu treten und seine Aufgaben abzugeben. Seine Nachfolge tritt dann Prof. Dr. Marion Ackermann an. Eine Findungskommission unter der Leitung der Stiftungsratsvorsitzenden und Kulturstaatsministerin Claudia Roth entschied sich einstimmig für die 59-Jährige.
Ackermann arbeitet bei den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Dort ist sie seit 2016 als Generaldirektorin aktiv. Davor wirkte die Kunsthistorikerin zunächst sechs Jahre in leitender Funktion beim Kunstmuseum Stuttgart und war danach sieben Jahre in gleicher Position in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf tätig. Eine weitere Station war die Städtische Galerie im Lenbachhaus München.
Neben ihrer Arbeit als Museumsmanagerin übernahm Ackermann Lehraufträge an der Kunstakademie München und diversen Universitäten. Zudem zeichnete sie als Co-Chair der Bizot-Group, ein internationales Verbundprojekt für große Ausstellungsprojekte, verantwortlich und war im Präsidium des Goethe-Instituts aktiv. Die zukünftige SPK-Präsidentin gehört auch diversen Gremien an. Dazu gehören die Jury des Kaiserrings Goslar, der Academic Council der National Gallery Prague, der Aufsichtsrat der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH sowie der Senat der Deutschen Nationalstiftung.
Als Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz wird Marion Ackermann künftig für rund 2.000 Mitarbeiter:innen verantwortlich sein. Diese sind in den Staatlichen Museen zu Berlin, der Staatsbibliothek zu Berlin, dem Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, dem Ibero-Amerikanische Institut und dem Staatliche Institut für Musikforschung beschäftigt. Aktuellen Hochrechnungen zufolge beläuft sich der jährliche Gesamtetat auf rund 400 Millionen Euro, finanziert von Bund (85 %) und Ländern (15 %).









