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Kooperation

Hamburger Bahnhof kooperiert mit Bundeskunstsammlung

Der Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart und die Bundeskunstsammlung arbeiten künftig auf strategischer Ebene eng zusammen. Diesen Entschluss haben die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Claudia Roth, und der Hamburger Bahnhof gemeinsam gefasst. Die entsprechende Kooperationsvereinbarung wurde bereits mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz getroffen, zu der der Hamburger Bahnhof gehört.

Ziel der Kooperation ist es, die internationale Sichtbarkeit der Bundeskunstsammlung zu steigern und stärker mit der Arbeit des Hamburger Bahnhofs zu verbinden. Im Zuge dessen übernimmt das Museum die kuratorische Verantwortung für die Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland und deren Weiterentwicklung. So sollen Werke aus der Bundeskunstsammlung werden regelmäßig in das Ausstellungsprogramm übernommen werden.

Staatsministerin Claudia Roth sagt: "Schon seit vielen Jahren arbeiten Bundeskunstsammlung und Hamburger Bahnhof eng zusammen. Aktuell befinden sich Werke von wichtigen Künstlerinnen und Künstlern wie Rebecca Horn, Isa Genzken oder Haegue Yang aus der Bundeskunstsammlung als Dauerleihgaben im Hamburger Bahnhof. Diese Kooperation wird nun für die Zukunft noch deutlich vertieft. Die strategische Partnerschaft ist ein großer Gewinn für beide Seiten. Dadurch kann die Bundeskunstsammlung noch mehr zum Leben erweckt und umfangreicher gezeigt werden. Zusätzlich wird die weitere Entwicklung und der Ausbau der Bundeskunstsammlung sehr profund und professionell von Seiten des Hamburger Bahnhofs kuratorisch gesteuert." Die 1970 ins Leben gerufene Bundeskunstsammlung umfasst über 2.100 Werke, die die Entwicklung der zeitgenössischen Kunst in Deutschland dokumentieren. Aktuell hat die Sammlung aber kein eigenes Haus.

Till Fellrath und Sam Bardaouil, Direktoren des Hamburger Bahnhofs, erklären: "Die Partnerschaft vereint zwei der bedeutendsten öffentlichen Sammlungen für zeitgenössische Kunst Deutschlands: die Bundeskunstsammlung und den Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart. Diese einzigartige Sammlung zweier Partner spiegelt die Vielfalt der Kunstszene in Deutschland im globalen Kontext wider. Zukünftig wird die Bundeskunstsammlung auch international an Bedeutung gewinnen, während sie zugleich dem Berliner Publikum zugänglich gemacht wird. Nach der dauerhaften Sicherung der Gebäude im November 2022, der Neuausrichtung der programmatischen Linien und der Sammlungspräsentation im Juni 2023, markieren wir nun einen weiteren entscheidenden Schritt zur Positionierung des Hamburger Bahnhofs als international führendes Museum der Nationalgalerie für zeitgenössische Kunst."

 

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