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Zukunftsprojekt "Hamburg 2030": Handelskammer startet "Stadtforum" zum Thema Internationalität

Die Handelskammer zieht eine positive Zwischenbilanz für ihr Zukunftsprojekt "Hamburg 2030". Mit dem 2010 gestarteten Projekt will die Hamburger Wirtschaft Wege für die Stadt aufzeigen, um die Zukunft erfolgreich zu gestalten. Mit den 700 in die Gremien der Handelskammer gewählten, ehrenamtlich tätigen Unternehmern und mit Hilfe einer Befragung der Mitgliedsunternehmen wurden fünf Themenfelder und 28 Handlungsfelder identifiziert und in Form von 105 Zielen und 339 Maßnahmen konkrete Handlungsvorschläge entwickelt.

Als eines von insgesamt elf Leuchtturmprojekten nimmt heute das "Hamburg 2030 Stadtforum" seine Arbeit zum Thema "Wie international ist Hamburg wirklich?" auf. Die Mitglieder des heute gestarteten Stadtforums wollen in einem offenen und ergebnisorientierten Dialog Fragen diskutieren, die innerhalb des strategischen Zukunftsprojektes Hamburg 2030 der Handelskammer auftreten, und Empfehlungen an das Präsidium der Handelskammer geben. Dazu gehören Vertreter aller wichtigen gesellschaftlichen Gruppen von Wirtschaft bis Kultur. Mitglieder sind unter anderen Prof. Norbert Aust vom Schmidts Tivoli, Ex-Wirtschaftssenator Gunnar Uldall sowie Prof. Lisa Kosak vom "hamburgmuseum".

Handelskammer-Präses Fritz Horst Melsheimer erklärt zum Status Quo anderer Leuchtturmprojekte: "Die Realisierung einer von uns beförderten Wasserstoffautobahn zwischen Hamburg und Berlin ist auf gutem Weg." In Hamburg und Berlin bestünden bereits erste Wasserstofftankstellen, ein Standort an der A24 solle folgen. Außerdem habe der Senat inzwischen ein Finanzrahmengesetz verabschiedet, nach dem der Hamburger Haushalt ab 2020 ohne Neuverschuldung auskommen werde. "Damit ist ein großer Schritt in Richtung eines Schuldentilgungsgebotes und öffentlichen Ausgabenbremse getan", so Melsheimer. Dies sei eine wichtige Voraussetzung, um auch im Jahr 2030 politisch handlungsfähig zu sein. Darüber hinaus seien erste Schritte unternommen worden, um Hamburg als Sportstadt besser zu positionieren. Als Beispiel nannte der Präses den Willkommensempfang für das deutsche Olympia-Team. Langfristiges Ziel sei es, in der dritten Dekade dieses Jahrhunderts Olympische Sommerspiele in Hamburg auszurichten.

 

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