ANZEIGE

Vor allem die Grünen und die AfD zeigen Präsenz in sozialen Medien – Foto: Bitkom e. V.

Politische Kommunikation

Grüne und AfD am stärksten auf Social Media wahrgenommen

Nachdem Thüringen und Sachsen Anfang September 2024 bereits einen neuen Landtag gewählt haben, ist am 22. September das Land Brandenburg an der Reihe. Ein wichtiges Tool im Wahlkampf sind soziale Medien, wie Instagram und TikTok – insbesondere um junge Wähler:innen zu erreichen. Laut dem Digitalverband Bitkom, Berlin, nutzen fast alle 16- bis 18-Jährigen in Deutschland zumindest ab und zu soziale Netzwerke wie YouTube, Instagram, Snapchat oder TikTok (98 %). Drei Viertel der Altersgruppe hat dabei angegeben, in den sozialen Netzwerken Beiträge von Politiker:innen und Parteien zu sehen. Bei den 10- bis 15-Jährigen sind es 41 Prozent.

Vor allem das Bündnis 90/Die Grünen und die Alternative für Deutschland (AfD) werden sowohl von den 16- bis 18-Jährigen als auch den 10- bis 15-Jährigen am stärksten in den sozialen Medien wahrgenommen. Das zeigt eine Bitkom-Befragung an der mehr als 900 Kinder und Jugendlichen teilgenommen haben. 60 Prozent der 16- bis 18-Jährigen gaben an, Social-Media-Beiträge der Grünen zu sehen, 14 Prozent sogar häufig. Die AfD wird 50 Prozent der Befragten angezeigt, 18 Prozent davon häufig. Bei den 10- bis 15-Jährigen werden beide Parteien von jeweils 31 Prozent wahrgenommen.

Beiträge der SPD werden der Hälfte der 16- bis 18-Jährigen und 23 Prozent der 10- bis 15-Jährigen ausgespielt – gefolgt von der CDU/CSU (49 % bzw. 21 %). Die geringste Präsenz hat die FDP mit 38 Prozent bei den 16- bis 18-Jährigen und 15 Prozent bei der Altersgruppe 10 bis 15 Jahre. Beiträge anderer Parteien werden 39 Prozent der Jugendlichen von 16 bis 18 Jahren und 15 Prozent der 10- bis 15-Jährigen angezeigt.

Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder sagt: "Politische Meinungsbildung findet auch online und immer stärker in sozialen Medien statt. Wer junge Menschen erreichen will, muss dort sichtbar sein. Damit es gelingt, politisch extremistischen Inhalten und Fake News etwas entgegenzusetzen, dürfen die demokratischen Parteien ihre Social-Media-Präsenz nicht als Nice-to-have verstehen. Kommunikation über soziale Medien ist Kern des Verfassungsauftrags der Parteien, an der politischen Willensbildung teilzunehmen. Inhalte müssen für die sozialen Medien so aufbereitet werden, dass sie junge Wählerinnen und Wähler ansprechen."

 

Aktuelle Ausgabe

5-6/2026

Marketplace

Präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre Dienstleistungen. Zum Marketplace









Newsletter

Save the Date

Weitere Publikationen

Place Brands
Persönlichkeiten im Stadtmarketing

Social Media

Abonnement hier widerrufen

Weitere Webseiten