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Das Netzwerk RuhrKunstMuseen wurde 2010 im Rahmen des europäischen Kulturhauptstadtjahres gegründet – Foto: RKM

Vermittlung

RuhrKunstMuseen starten neues Angebot für junge Zielgruppe

Die RuhrKunstMuseen (RKM) – ein Zusammenschluss der 21 Kunstmuseen des Ruhrgebiets – haben ein neues Vermittlungsprojekt ins Leben gerufen, das sich an Kinder und Jugendliche richtet. Mit "RuhrKunstbewegt" möchte das Netzwerk die Zusammenarbeit mit Schulen der Region sowie mit Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen intensivieren. Im Rahmen des Bildungsangebotes sollen Kinder und Jugendliche das Museum als neuen Erlebnisort kennenlernen und ihre Kompetenzen durch kreative Ausdrucksformen erweitern. Geplant sind mehrere aufeinanderfolgende Workshops.

Barbara Walter, Sprecherin der Arbeitsgruppe Bildung und Vermittlung, sagt: "Ziel eines solchen Projekts ist neben der Stärkung der Bildungsarbeit des Netzwerkes auch ein wichtiges Standbein für künstlerisch-ästhetische Bildung im Ruhrgebiet zu sein und somit Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen gemeinsam zu fördern." Die beteiligten Museen wollen mit RuhrKunstbewegt die Ansätze und Formate der musealen Bildung und Vermittlung interdisziplinär und spartenübergreifend erweitern. So sollen Elemente aus Theater, Tanz und Musik in die musealen Angebote einfließen, um der Zielgruppe verschiedenen Zugänge zu Kunst und Kultur zu ermöglichen. Auch die Bedürfnisse der schulischen und städtischen Bildungspartner:innen werden einbezogen.

Das Projekt soll von 2024 bis August 2026 laufen und wird von der RWE Foundation gefördert. Kornelia Neumann, Projektleiterin der RWE Foundation, erklärt: "Eine partizipativ gestaltete kulturelle Bildung eröffnet Kindern und Jugendlichen neue Perspektiven auf sich selbst und auf die Welt und fördert neben Kreativität zusätzlich das Sprachverständnis." Die Zusammenarbeit mit externen Akteuren ist für die RuhrKunstMuseen besonders wichtig. Das betont auch Sarah Sandfort, Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Bildung und Vermittlung: "Dauerhafte Kooperationspartner*innen zu gewinnen, diese für kulturelle Bildungsarbeit zu sensibilisieren und längerfristig an die Arbeit der Museen anzubinden, erfordert zusätzliche budgetäre Mittel, die von den meisten Kommunen nicht aufgebracht werden können."

 

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