ANZEIGE

Für die Kampagne "Terror gegen Juden" zeichnet die Berliner Agentur I Like Visuals verantwortlich - Foto: I Like Visuals

Appell und Awareness

Amadeu Antonio Stiftung will Antisemitismus stoppen

Am 7. Oktober 2024 jährte sich der Terrorangriff der Hamas auf Israel zum ersten Mal. Im gesamten Bundesgebiet wurde an diesem Tag der Opfer gedacht: In Hannover beispielsweise fanden sich Medienberichten zufolge rund 140 Menschen zu einer Solidaritätsbekundung ein. Zudem sprachen Bürgermeister:innen, zum Beispiel Wuppertals OB Uwe Schneidewind, und Kirchenoberhäupter wie Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl ihre Anteilnahme aus und plädierten erneut für Frieden. Auch gemeinnützige Institutionen sind aktiv geworden. Dazu zählt die Amadeu Antonio Stiftung, die gemeinsam mit dem Anne Frank Zentrum, beide mit Sitz in Berlin, eine Kampagne zur Sensibilsierung auf Antisemitismus entwickeln ließ.

"Terror gegen Juden" lautet der Slogan der Kampagne aus der Feder von I Like Visuals aus Berlin, die am 7. Oktober 2024 startete und eigenen Angaben darauf abzielt, "das Verständnis für die Realität und die Gefahren des Antisemitismus in der deutschen Gesellschaft zu erhöhen." Dabei sollen vier Kernbotschaften transportiert werden, darunter die Tatsache, dass Antisemitismus nach wie vor ein verdecktes Problem ist, dessen Tragweite nicht direkt sichtbar wird, und in weiten Teilen in Unwissenheit, Ressentiments und Vorurteilen wurzelt.

Die Werbeoffensive "Terror gegen Juden" ist in den deutschen Großstädten auf Out-of-Home-Plakaten, in Kinos sowie in den sozialen Medien sichtbar. Die Motive verweisen dabei auf die Landingpage terrorgegenjuden.de, die am ersten Jahrestag live ging.

"Seit dem 7. Oktober ist Terror für Jüdinnen und Juden allgegenwärtig", so Vorständin der Amadeu Antonio Stiftung, Tahera Ameer. “Besonders bedrohlich ist die Situation, weil der Judenhass aus allen politischen Milieus kommt. Für die demokratische Gesellschaft ist es überlebenswichtig, dass die allseitige Bedrohung im öffentlichen Diskurs Gehör findet und die Zivilgesellschaft sich solidarisiert - und somit jüdisches Leben schützt. Die Aktionswochen sind eine unserer Antworten", erklärt sie weiter.

 

zurück

Anja Lüth 08.10.2024

 

Aktuelle Ausgabe

5-6/2026

Marketplace

Präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre Dienstleistungen. Zum Marketplace

















Newsletter

Save the Date

Weitere Publikationen

Place Brands
Persönlichkeiten im Stadtmarketing

Social Media

Abonnement hier widerrufen

Weitere Webseiten