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Smart City

Großteil der Deutschen fordert digitalere Verwaltung

Anlässlich der Eröffnung der Smart Country Convention in Berlin hat der Digitalverband Bitkom e. V. Menschen zur Digitalisierung der Verwaltung befragt. Die Umfrage zeigt, 90 Prozent wünschen sich von ihrer Stadt- und Gemeindeverwaltung mehr Nachdruck bei der Digitalisierung. Zum Vergleich: 2019 waren es noch 69 Prozent, im vergangenen Jahr bereits 87 Prozent. Vor allem jüngere Menschen fordern mehr digitale Verwaltungsleistungen – 95 Prozent der 18- bis 29-Jährigen und 97 Prozent der 30- bis 49-Jährigen. Aber auch die Mehrheit der Älteren ab 65 Jahren wünschen sich ein höheres Digitalisierungstempo (82 %).

Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst sagt: "Die Menschen fordern die digitale Verwaltung und die Politik muss jetzt liefern – im Bund, den Ländern und den Gemeinden. Die digitalen Anwendungen sind im Markt, von der elektronischen Akte über die Cloud bis zu Künstlicher Intelligenz. Wir müssen sie jetzt flächendeckend zum Einsatz bringen, statt überall immer wieder neue Leuchtturmprojekte zu starten und das Rad neu zu erfinden." Insgesamt haben 1.003 Personen ab 18 Jahren in Deutschland an der Befragung teilgenommen.

Die Smart Country Convention findet vom 15. bis 17. Oktober 2024 auf dem Berliner Messegelände statt. Die Veranstaltung rückt die Digitalisierung von Städten, Behörden und der öffentlichen Hand in den Mittelpunkt. Rund 350 Aussteller und Sprecher:innen aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik sind vor Ort. Um die 15.000 Besucher:innen werden erwartet. Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat die Smart Country Convention gemeinsam mit dem lettischen Staatspräsident Edgars Rinkēvičs eröffnet. "Die diesjährige Smart Country Convention zeigt: Gemeinsam können wir die digitale Transformation von Stadt und Land vorantreiben und einen modernen, bürgernahen Staat mit einer handlungsfähigen Verwaltung schaffen. Wir haben als Bundesregierung mit dem im Juli in Kraft getretenen OZG 2.0 den Weg zur vollständigen Digitalisierung der Verwaltungsdienstleistungen geebnet. Der gezielte Austausch über Stadt- und Landesgrenzen hinweg war und bleibt dabei unverzichtbar, um neue Lösungen und Strategien zu entwickeln und Bürgerinnen und Bürger für diese zu gewinnen. Die Smart Country Convention leistet dazu einen entscheidenden Beitrag und hat sich als einer der wichtigsten Treffpunkte für den Wissenstransfer im öffentlichen Sektor und den Austausch von Best Practices etabliert. Ich danke allen Beteiligten im Bund, den Ländern und Kommunen für Ihr Mitwirken und wünsche eine erfolgreiche Veranstaltung", so Faeser.

 

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