
Landeskulturbetrieb
Jürgen Braasch leitet Geschicke des Staatstheaters Kassel
Am Staatstheater Kassel scheint mit der Einberufung von Jürgen Braasch vorerst Ruhe einzukehren. Erst im September 2024 hatte das Hessische Ministerium für Wissenschaft, Forschung, Kunst und Kultur mit der Freistellung den bisherigen geschäftsführenden Direktor, Dieter Ripberger, für Furore gesorgt. "Gegen seinen Willen" sei diese er erfolgt, wie es in einem Beitrag des Onlineportals nachtkritik.de lautet, das zuerst darüber berichtete. Das Schreiben habe Ripberger, der erst wenige Monate im Amt war, "völlig unerwartet und aus heiterem Himmel" erhalten.
Die Aufgaben an der Spitze des Kulturbetriebs hat am 16. Oktober 2024 Jürgen Braasch übernommen – übergangsweise und nur so lange bis, die Stelle dauerhaft besetzt ist. Das HMWK habe sich für ihn entschieden, da er "ein ausgewiesener Kenner der Theaterwelt und ein sehr versierter Verwaltungsmann" ist, so Kunst- und Kulturminister Timon Gremmels. Braasch zeichnete in den vergangenen 18 Jahren als kaufmännischer Geschäftsführer des Staatstheaters Hannover verantwortlich. Zu seinen weiteren Stationen gehören Führungsaufgaben beim Theater Freiburg, beim Schauspielhaus Bochum, bei der Bundesgartenschau Gelsenkirchen 1997 GmbH sowie beim Thalia Theater in Hamburg
Zu seinem aktuellen Engagement am Staatstheater Kassel, für das er seinen Ruhestand unterbricht, sagt Braasch: "Der Ruhestand ist schön, aber Theater macht nicht nur Arbeit, sondern auch Spaß. Die Interims-Lösung reizt mich und ich hoffe, dass ich mit meiner Erfahrung den Beschäftigten in den kommenden Monaten eine wertvolle Stütze sein kann."









