
Mit einer stadtweiten Plakatkampagne wirbt Rostock für sich als Arbeitgeberin - Foto: Hansestadt Rostock
Öffentlicher Dienst
Rostock startet lokale Recruiting-Kampagne
Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock beschäftigt eigenen Angaben zufolge aktuell rund 2.400 Menschen. Allerdings sind zahlreiche Stellen beispielsweise im Sozialbereich oder im medizinischen Dienst schon jetzt unbesetzt, und die Lage wird sich in den kommenden Jahren verschärfen. Eine stadtweite Plakatkampagne soll nun auf die Rostocker Stadtverwaltung als attraktive Arbeitgeberin hinweisen und gleichzeitig für mehr Bewerbungen bei vakanten Stellen sorgen.
Mittlerweile habe die Stadtverwaltung viel zu bieten: So sei mobiles Arbeiten seit einigen Jahren möglich, außerdem werde das Jobticket in Form des Deutschlandtickets durch die Hansestadt bezuschusst. Ab dem kommenden Jahr werde Telearbeit vom Heimarbeitsplatz eingeführt. Ein besonderer Vorteil stelle allerdings das Lohngefüge dar, wie Personalabteilungsleiter Dr. Hagen Burgenger betont: "Die Stadt ist eine tarifgebundene Arbeitnehmerin. Keiner muss bei uns seine Lohnerhöhung verhandeln. Die Löhne steigen innerhalb der Tarifrunden automatisch. Zusätzlich steigt das Gehalt durch den Erwerb von Erfahrungsstufen. Neben dem normalen Tariflohn gibt es eine leistungsorientierte Sondervergütung sowie Weihnachtsgeld."
Die Kampagne läuft vom 5. bis 19. November 2024 im Rostocker Stadtraum. Das Kampagnenmotiv aus der Feder der FBM Werbeagentur Rostock wird auf zehn CityLight-Flächen des Außenwerbers Wall ausgespielt, die der Stadtverwaltung kostenfrei zur Verfügung stehen. Die Kosten für die Maßnahme - Motiverstellung, Druck und Aushang - belaufen sich der Stadt zufolge auf etwa 1.000 Euro.










