
Gemeinsam gehen Tinder und die Polizeiliche Kriminalprävention gegen Betrüger:innen auf der Dating-Plattform vor – Foto: Tinder
Sicherheit
Polizeiliche Kriminalprävention klärt in Tinder über Betrug auf
Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK), Stuttgart, und die Dating-Plattform Tinder haben sich zusammengeschlossen, um deutsche Nutzende vor Betrüger:innen zu schützen. Denn häufig werden Dating-Plattformen für sogenannte Love-Scams ausgenutzt, um Geld von den User:innen zu bekommen. Gemeinsam wollen die ProPK und die zur Match Group gehörende Dating-App das Bewusstsein der Nutzer:innen für Love-Scams schärfen, betrügerisches Verhalten aufdecken und Tools für sicheres Dating bieten.
Im Rahmen der Partnerschaft werden seit Dezember 2024 In-App-Nachrichten auf Tinder und anderen Marken der Match Group ausgespielt, um die Nutzenden aufzuklären und zu schützen. So erscheinen die Nachrichten auch in der Dating-App Zweisam für Singles über 50 Jahre. Darüber hinaus geben die Verantwortlichen verschiedene Tipps, um sich vor Betrug zu schützen. Zum Beispiels sollen die User:innen keine persönlichen Informationen teilen, Geldforderungen misstrauen, verdächtiges Verhalten melden und die Rückwärts-Bildersuche nutzen.
Joachim Schneider, Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes, sagt: "Die Kooperation mit der Match Group eröffnet uns die Möglichkeit, Nutzerinnen und Nutzer von Dating-Plattformen im deutschsprachigen Raum zu sensibilisieren und ihnen Hinweise an die Hand zu geben, wie sie mögliche Betrüger:innen erkennen."
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Sophie-Marie Jahn 10.12.2024










