
Zu den Schwerpunktthemen von Museumsdirektorin Dr. Annabelle Hornung gehört unter anderem das Thema Künstliche Intelligenz. Dieses soll verstärkt Eingang im Museum für Kommunikation Frankfurt finden - Foto: Museum für Kommunikation Frankfurt
Museum für Kommunikation Frankfurt
Annabelle Hornung wechselt innerhalb der Museumsstiftung Post und Telekommunikation
Die Nachfolge von Dr. Helmut Gold, zuletzt Direktor des Museums für Kommunikation Frankfurt, ist geregelt: Zum 1. Januar 2025 hat Dr. Annabelle Hornung die Leitung des Hauses übernommen. Sie tritt in große Fußstapfen, denn der ehemalige Museumsdirektor war fast 30 Jahre lang für die Entwicklung des Hauses verantwortlich und hat in dieser Zeit innovative Ausstellungsformate realisiert, die stets aktuelle Themen aufgriffen, und die Dauerausstellung neu konzipiert. Zudem sorgte er kurz nach seinem Amtsantritt für die Zusammenführung der Sammlungen aus mehreren Standorten in einem zentralen Museumsdepot.
Für die neue Direktorin Hornung ist die Arbeit in einem auf Kommunikation ausgerichteten Museum kein Fremdwort. Denn die Kunsthistorikerin war zuletzt vier Jahre lang in gleicher Position am Museum für Kommunikation in Nürnberg tätig. Dort richtete sie die Bereiche Journalismus und Kryptographie neu aus und initiierte einen Escape Room zum Thema Cybersicherheit. Auch die Stadt Frankfurt am Main ist ihr bestens vertraut: Nach ihrem Studium absolvierte sie zunächst ein Volontariat am Museum für Kommunikation Frankfurt und stieg dort zur Ausstellungs- und Eventmanagerin auf. Ab Oktober 2012 war sie an der Goethe-Universität für das Veranstaltungs- und Ausstellungsmanagement zuständig, bevor sie 2020 nach Nürnberg wechselte.
Neben Queer und Gender Studies ist Hornung vor allem Künstliche Intelligenz wichtig. Bereits in Nürnberg widmete sie diesem Thema eine Ausstellung. In Frankfurt wolle sie daran anknüpfen. Sie sagt: "Mit dem Museum für Kommunikation Frankfurt möchte ich gerne an die bisherige Ausrichtung auf Medienkompetenz und -bildung als Demokratiebildung anknüpfen, aber auch neue Schwerpunkte und Impulse setzen. Der Blick in die Vergangenheit und auf frühere Medienbrüche hilft, heutige Herausforderungen wie Digitalisierung und KI besser zu verstehen." Um das Thema Künstliche Intelligenz und ihren Einfluss auf unser Kommunikationsverhalten zu verdeutlichen, soll es bereits im Jahr 2025 Ausstellungen, Interventionen, Fachtagungen und Workshops dazu geben.









