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Friederike Zobel wechselt von der Deutschen Kinemathek in Berlin zum Schmuckmuseum und Technischen Museum Pforzheim – Foto: Peter Zobel

Führungswechsel

Friederike Zobel folgt auf Cornelie Holzach

Friederike Zobel übernimmt die Leitung des Schmuckmuseums und Technischen Museums Pforzheim. Sie tritt ihre neue Position am 3. Februar 2025 an und arbeitet zunächst mit der bisherigen Direktorin Cornelie Holzach zusammen, bevor die diese zum 1. April 2025 in den Ruhestand wechselt. Holzach stand seit 2005 an der Spitze des Museums. In ihrer Zeit fanden sowohl baulich Umbauarbeiten als auch eine Neukonzeption statt. Kulturbürgermeister Tobias Volle dankt Holzach für ihre Arbeit und gratuliert Friederike Zobel zu ihrer neuen Stelle: "Ich freue mich auf die künftige Zusammenarbeit mit Frau Zobel und bin mir sicher, dass wir eine sehr gute Nachfolgerin für die Stelle gefunden haben."

In ihrer neuen Position will Zobel das kulturelle Erbe des Schmuckmuseums und Technischen Museums in einen gesellschaftlich relevanten Kontext setzen. Zudem will sie eine breite gesellschaftliche Teilhabe an den Themen der Museen sicherstellen und das Angebot mit Mitarbeitenden sowie Besucher:innen weiterentwickeln. Ihr Ziel ist es, "innovative und digitale Vermittlungsformate zu entwickeln und inklusive Zugänge zu den Museen zu schaffen". Sie sagt: "Gemeinsam mit dem fachlich exzellent aufgestellten Team des Schmuckmuseums und des Technischen Museums Pforzheim, gebündelt mit meinem Fachwissen, meinen Erfahrungen und meinem Netzwerk, insbesondere im Bereich Museumsentwicklung, Kooperationen und Drittmittelakquise bin ich fest davon überzeugt, dass wir die beiden Museen auf der von Cornelie Holzach erarbeiteten Basis positiv und zukunftsorientiert weiter gestalten werden."

Zobel studierte Restaurierung und Konservierung von Kunst- und Kulturgut an der Technischen Hochschule Köln. Sie war Chefredakteurin der Fachzeitschrift "Restauro" beim Callwey Verlag München. Zudem arbeitete sie als selbstständige Kuratorin und Kulturjournalistin. Bei der Kulturstiftung des Bundes Halle (Saale) leitete sie das KUR-Programm für Konservierung von mobilem Kulturgut, kuratierte Wissensvermittlungsformate und war für die wissenschaftliche Projektbegleitung zuständig. Im Rahmen des 100. Bauhaus-Jubiläums "Bauhaus 2019“ leitete Zobel den internationalen Themenschwerpunkt mit einem Fördervolumen von 17,2 Millionen Euro. Dabei verantwortete sie unter anderem das Jubiläumsvorhaben, das Bauhaus Agenten Programm und den "Fonds Bauhaus heute" sowie das Anschlussprogramm für digitale Interaktionen "dive in". Zuletzt war Zobel als Abteilungsleiterin für Kommunikation und Vermittlung bei der Deutschen Kinemathek in Berlin tätig.

 

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