
Als Documenta-Pressesprecherin folgt Silke Müller (Bild) auf Johanna Köhler - Foto: Katarzyna Mazur
Kunstinstitution
Silke Müller kommuniziert für die Documenta
Die Documenta und Museum Fridericianum gGmbH, Kassel, hat Silke Müller zu neuen Kommunikationsleiterin ernannt. Sie hat die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stabsstelle Kommunikation am 1. Februar 2025 von Johanna Köhler übernommen, die die Kunstinstitution bereits im September 2024 verlassen hatte und zur Kestner Gesellschaft in die Verwaltungsleitung wechselte.
Müller ist Kunsthistorikerin und Journalistin. Zu ihren ersten Stationen gehörten das Kunstmagazin Art, wo sie New-York-Korrespondentin und Mitglied der Chefredaktion war, das Magazin Stern, wo sie zunächst im Kulturressort wirkte und später Reporterin im Hauptstadtbüro war. Im Jahr 2021 wechselte sie zur Klassik Stiftung Weimar. Dort leitete sie das Stabsreferat für Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing. Während dieser Zeit etablierte sie das Team der Strategischen Medienkommunikation, das für das Magazin Klassisch modern in Print und Online sowie weitere Projekte wie "Schloss erzählen I-V", "Wie Weimar wohnt" oder "Weimarer Zimmer" verantwortlich war.
Die Documenta und Museum Fridericianum gGmbH war in den vergangenen Jahren in unruhige Fahrwasser geraten. So löste die Documenta 15 im Jahr 2022 eine Antiseminitismus-Debatte aus, in deren Folger die bisherige Generaldirektorin Sabine Schormann ihre Arbeit niederlegen musste. Zunächst folgte ihr übergangsweise Alexander Farenholtz, der die Ausstellung abschloss. Im weiteren Verlag entschied man sich für Dr. Ferdinand von Saint André, der ebenfalls nur als vorläufiger Geschäftsführer der Documenta aktiv war.
Seit Mai 2023 steht die Kunstinstitution unter der Führung des ehemaligen Chefs des Bucerius Kunst Forums, Prof. Dr. Andreas Hoffmann. Er soll "eine Weichenstellung für die Zukunft" vornehmen soll. Kommunikativ steht ihm nun Silke Müller als neue Pressesprecherin zur Seite.








