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Der neue Spot von Reporter ohne Grenzen wird bis zum 22. Februar 2025 in rund 250 Kinos bundesweit ausgespielt - Foto: Innocean Berlin

Pressefreiheit

Reporter ohne Grenzen appelliert mit Kinospot an die Wähler:innen

Die Nichtregierungsorganisation Reporter ohne Grenzen mit Sitz in Berlin und die Kreativagentur Innocean Berlin haben im Vorfeld der Bundestagswahl 2025 die Kampagne "Die Warnung" gestartet. Sie soll die wahlberechtigten Bundesbürger:innen darauf hinweisen, wie wichtig ihre Stimme für die Bewahrung von Freiheit, Demokratie und Pressefreiheit ist.

Kern der Kampagne ist ein Kinospot, der ab sofort bis zum 22. Februar 2025 in rund 250 Kinos in ganz Deutschland zu sehen sein wird. Der 30-Sekünder greift Warnhinweise wie "Keine Fotos" oder "Keine Videoaufnahmen" auf und setzt sie in Bezug zur Arbeit der Presse. Damit will die NGO deutlich machen, dass diese Regeln nicht für die Presse gelten. Eine im Spot platzierte URL führt zu einer Website, die über die Relevanz unabhängiger Berichterstattung informiert.

Begleitend werden Printanzeigen geschaltet und Posts auf verschiedenen Social-Media-Plattformen veröffentlicht, die ebenfalls dazu aufrufen, die eigene Stimme für die Unabhängigkeit der Medien einzusetzen.

Anja Osterhaus, RSF-Geschäftsführerin, erklärt: "Populistische und extreme Kräfte attackieren die freie Presse. Sie fürchten die Kritik und versuchen, unabhängige Medien mundtot zu machen. Diese besorgniserregende Entwicklung sehen wir in vielen Ländern weltweit: nicht nur in autoritären Staaten, sondern mittlerweile auch in den USA und sogar in europäischen Nachbarländern wie Österreich, Italien und der Slowakei. Ohne eine vielfältige und freie Presse gibt es keine Demokratie. Wir appellieren an alle Wähler und Wählerinnen, dies bei ihrer Stimmabgabe bei der kommenden Bundestagwahl zu berücksichtigen."

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Anja Lüth 06.02.2025

 

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