
(v.l.) Schatzmeister Thomas Beck und Präsident Peter Berek vom Bayerischen Heilbäder-Verband sowie Geschäftsführerin Annette Rösler und Präsident Christian Zornow vom Bäderverband Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit Geschäftsführer Frank Oette vom Bayerischen Heilbäder-Verband auf dem diesjährigen Bädertag – Foto: Bäderverband Mecklenburg-Vorpommern/Kerstin Klein
Heilbäder & Kurorte
Bayern und MV rücken im Gesundheitstourismus enger zusammen
Der Bayerische Heilbäder-Verband und der Bäderverband Mecklenburg-Vorpommern intensivieren ihre Zusammenarbeit für einen innovativen und wertschöpfenden Gesundheitstourismus der Heilbäder und Kurorte. Die Kooperation unter dem Titel "Nord-Süd-Achse" wurde Ende Februar 2025 auf dem 28. Bädertag im Ostseebad Boltenhagen beschlossen. Gemeinsam wollen die Akteure die politische Diskussion zu wichtigen gesundheitstouristischen Themen in den Bundesländern und der Hauptstadt Berlin anregen. Beide Verbände fordern unter anderem einen Sonderlastenausgleich für Heilbäder und Kurorte.Peter Berek, 1. Vorsitzende des Bayerischen Heilbäder-Verband, erklärt: "Es braucht einen deutlichen Paradigmenwechsel in der Politik! Die Zukunft lautet Prävention vor Reha vor Rente vor Pflege."
Christian Zornow, Präsident des Bäderverbandes Mecklenburg-Vorpommern, sagt: "Die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen machen seit Jahren stabilen und qualitativen Gesundheitstourismus und Prävention nahezu unmöglich. Die gesundheitstouristische Infrastruktur rund um die natürlichen ortgebundenen Heilmittel und Heilverfahren wie Moor, Heil- und Thermalwasser, Sole, Meerwasser, Kreide, Heilklima oder Kneipp und Schroth ist nur mit finanzieller Unterstützung durch die Kommunen zu tragen. Und die stehen aufgrund der Überlastung durch kommunale Pflichtaufgaben mit dem Rücken zur Wand."
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Sophie-Marie Jahn 31.03.2025










