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In der Ausstellung des Deutschen Pavillons begeben sich die Besucher*innen auf eine multisensorische Reise, in der sie Visionen für das Leben in einer zirkulären Gesellschaft kennenlernen - Foto: Stefan Schilling

Expo 2025

Deutscher Pavillon steht im Zeichen der Kreislaufwirtschaft

Am 13. April 2025 hat die Expo 2025 auf der künstlich angelegten Insel Yumeshima im Hafengebiet der Stadt Osaka (Japan) ihre Tore geöffnet. Das Motto lautet "Designing Future Society for Our Lives". Bis zum 13. Oktober 2025 werden die erwarteten 28 Millionen Besucher:innen die Ausstellungen von 150 Ländern und 25 internationalen Organisationen besuchen können – darunter auch den Deutschen Pavillon.

Der Titel der deutschen Ausstellung lautet わ!ドイツ, ausgesprochen "Wa! Doitsu", was übersetzt "Wa! Deutschland" bedeutet. Der japanische Begriff "Wa" steht dabei für "Kreis" und "Harmonie". Der Pavillon besteht aus sieben kreisförmigen Holzbaukörpern, die für Zirkularität stehen und die Themen Natur und Technik sowie Biosphäre und menschengemachte Technosphäre miteinander verbinden sollen. Begleitend zum Ausstellungsbesuch kommen sogenannte Circulars zum Einsatz. Dahinter verbergen sich sprechende Guides, die den Gästen die Inhalte der Ausstellung näherbringen und den Sinn der Kreislaufwirtschaft für das Leben erläutern.


Gemeinsam eine zirkuläre Welt gestalten – das ist das Motto des Deutschen Pavillons - Foto: Stefan Schilling


Facts and Fiction wird auch für Österreich und EU aktiv

Für die Gestaltung des Deutschen Pavillons ist die Agentur Facts and Fiction verantwortlich. Sie hat auch den Pavillon für Österreich ("Composing the Future") und die Europäische Union ("Nurturing Tomorrow") gestaltet. Andreas Horbelt, Kreativdirektor von Facts and Fiction, freut sich über die Umsetzung gleich dreier Projekte für die Expo 2025: "Es ist eine große Herausforderung, verschiedene Länder und Organisationen authentisch zu repräsentieren. Im Ergebnis sind die Ausstellungen von Deutschland, Österreich und der EU sehr unterschiedlich geworden und zeigen die große Bandbreite unserer szenografischen Möglichkeiten. Wichtig ist uns dabei immer, dass wir komplexe Botschaften und Themen so erfahrbar machen, dass sie lange in Erinnerung bleiben und die Besucher:innen vor allem emotional ansprechen."

Der österreichische Pavillon – gegliedert in drei Räume – fokussiert sich auf das Thema Musik. Aus diesem Grund hat die Agentur ein überdimensionales Notenband als Leitbild gewählt, das von außen und innen sichtbar ist. Es dient dabei als Projektions- und Interaktionsfläche für Technologien und Lösungen, die zur Gestaltung einer nachhaltigen und inklusiven Gesellschaft beitragen. Die Kathedrale der Zukunft haben Gäste die Möglichkeit, selbst an der Komposition der Zukunft mitzuwirken.


Der österreichische Beitrag zur Weltausstellung 2025 in Osaka "Composing the Future" nutzt das verbindende Thema Musik - Foto: Stefan Schilling


Im EU-Pavillon stehen die Themen Nachhaltigkeit, Konnektivität, Inklusivität und Sicherheit im Mittelpunkt. Die Fassade des Pavillons, der dem New European Bauhaus nachempfunden ist, besteht aus rotierenden, blütenblattähnlichen Modulen aus nachhaltigem Bambus. Im Inneren können Besucher:innen mit verschiedenen Robotern und Installationen interagieren und beispielsweise digitale Zwillinge durch Berührung zum Wachsen bringen lassen. Ergänzend dazu bietet die Ausstellung Informationen zu europäischen Initiativen in den Bereichen nachhaltige Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Umweltpartnerschaften sowie ein EU-Japan-Quiz.


Der EU-Pavillon spiegelt die Leitprinzipien des Neuen Europäischen Bauhauses wider: Schönheit, Nachhaltigkeit und Inklusion - Foto: Stefan Schilling

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Anja Lüth 14.04.2025

 

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