
In Schwerin wird darüber diskutiert, das Stadtmarketing wieder in der Stadtverwaltung zu integrieren – Schwerin_c_nadineontour-AdobeStock.jpg
Neustrukturierung
Schweriner Stadtmarketing soll aufgelöst werden
Bereits 2024 wurde beschlossen, die Stadtmarketing Gesellschaft Schwerin mbH (SMG) auf den Prüfstand zu stellen und neu auszurichten. Wie Schwerin-Lokal und der Norddeutsche Rundfunk (NDR) berichten, hat die Schweriner Stadtvertretung nun vorgeschlagen, die Gesellschaft zum 1. Januar 2026 aufzulösen und ihre Aufgaben in die Stadtverwaltung zu überführen. Dazu soll im Dezernat für Bauen, Umwelt und Verkehr der neue Fachdienst "Wirtschaft und Tourismus" eingerichtet werden. Alle Mitarbeitenden der SMG inklusive Geschäftsführerin Martina Müller sollen übernommen werden.
Ziel der Fusion soll es sein, Synergien zu schaffen, Zuständigkeiten zu bündeln und finanzielle Mittel effizienter einzusetzen sowie eine einheitliche Positionierung und gezielte strategische Steuerung, insbesondere in den Bereichen Markenbildung und Tourismusmarketing. Noch ist allerdings nichts beschlossen. Der Vorschlag muss erst noch politisch entschieden werden. Der Vorschlag wurde zur weiteren Beratung in die zuständigen Fachausschüsse weitergegeben.
In der Vergangenheit gab es immer wieder Kritik am Stadtmarketing. Dabei ging es unter anderem um die finanzielle Ausstattung der SMG und die Forderung nach mehr Fördermitteln. Zudem gab es Unklarheiten über die Zuständigkeiten für das Marketing rund um den UNESCO-Welterbestatus Schwerins sowie bei der Entwicklung einer Stadtmarke. Darüber hinaus erklärte die 2014 gegründete Private Markeninitiative Schwerin (PMI), dass eine Zusammenarbeit mit der SMG nicht möglich sei. Die Initiative löste sich 2023 auf.
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Sophie-Marie Jahn 08.05.2025









