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Die Wirtschaftsförderung Wetterau wird künftig unter dem Namen Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung im Wetteraukreis tätig sein – Foto: Wetteraukreis

Namensänderung

Wirtschaftsförderung Wetterau stellt sich neu auf

Die Wirtschaftsförderung Wetterau GmbH hat sich neu strukturiert, um zukunftsfähig zu bleiben und auf aktuelle Herausforderungen flexibel reagieren zu können. Im Zuge dieser Neuausrichtung wurde auch der Name geändert: Künftig firmiert das Unternehmen als Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung im Wetteraukreis mbH. Mit der Umstrukturierung wurde auch der Gesellschaftsvertrag angepasst. Der Grund: Neben den klassischen Aufgaben wie Standortmarketing, Unternehmensförderung und -ansiedlung, Veranstaltungsmanagement sowie Netzwerkbildung sind neue Themenfelder wie die Entwicklung des ländlichen Raums, die kommunale Unterstützung sowie die stärkere Vernetzung von Wissenschaft und Forschung mit der Region hinzugekommen.

Landrat Jan Weckler erklärt: "Der neue Gesellschaftsvertrag ist eine logische Konsequenz für die in den vergangenen Jahren geleistete Arbeit der Wirtschaftsförderung und ihrer inzwischen größeren Bedeutung für unsere Region. Die verbesserten Rahmenbedingungen der Wirtschaftsförderung sind eine wichtige Grundlage, um den Wetteraukreis als hochattraktiven Wirtschafts- und Wohnstandort weiterzuentwickeln."

Der neue Gesellschaftsvertrag wurde nun von der Gesellschafterversammlung verabschiedet. Er definiert das Selbstverständnis der Gesellschaft und formuliert das Ziel, den Wetteraukreis nachhaltig und innovativ weiterzuentwickeln. Das zugehörige Leitbild benennt zentrale Herausforderungen, vor denen Kreis und Kommunen stehen. Um diese erfolgreich zu meistern, braucht es laut dem Vertrag vielfältige Perspektiven. "Deshalb ist es wichtig, die Schnittstellen zwischen Wirtschaft, Politik, Verwaltung und weiteren übergeordneten Einrichtungen weiter zu verbessern", erläutert Klaus Karger, einer der beiden Geschäftsführer der Gesellschaft.

Ein besonderer Fokus der Gesellschaft liegt auf der Zusammenarbeit mit Bildungs- und Forschungseinrichtungen. "Wissen und Ideen-Management sind die Grundlage jeder Innovation. Sie tragen entscheidend zur Entwicklung unserer Region bei", heißt es im Vertrag. Geschäftsführer Bernd-Uwe Domes sagt: "Der Wetteraukreis ist ein Ballungsraum der Bildung. Die Ziele dieser verbesserten Verdrahtung sind Wissenstransfer, Innovationen und Nachwuchskräftegewinnung." Ein Beispiel ist die Kooperation der Wirtschaftsförderung mit der Justus-Liebig-Universität (JLU) im Studiengang Wirtschaftsgeographie, Mobilität und Raumentwicklungspolitik – mit dem Ziel, nachhaltige Regionalentwicklung im ländlichen Raum zu fördern.

Eine weitere Neuerung betrifft die Gesellschafterstruktur: Während bisher alle Anteilseigner gleichgestellt waren, hält der Wetteraukreis nun mit 74,5 Prozent die Mehrheit an der Gesellschaft. Zu den weiteren Gesellschaftern zählen die Industrie- und Handelskammer Gießen-Friedberg, die Sparkasse Oberhessen, regionale Volksbanken, die Oberhessische Versorgungsbetriebe AG sowie der Verein Wirtschaft.Regionalentwicklung.Wetterau.

 

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