
Politik
Christoph Ploß ist neuer Tourismusbeauftragter der Bundesregierung
Die Bundesregierung hat einen neuen Koordinator für Maritime Wirtschaft und Tourismus ernannt. Dr. Christoph Ploß (CDU) übernimmt die Position von Dieter Janecek (Bündnis 90/Die Grünen). Der Hamburger CDU-Politiker ist seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages und sitzt seit 2018 zudem im Verkehrs- und Europaausschuss. Dort setzt er sich für schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren bei Infrastrukturprojekten, mehr Investitionen in das Autobahn- und Schienennetz sowie eine dauerhaft tragfähige Finanzierung für den Hafen- und Schifffahrtsstandort Deutschland ein.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche sagt: "Ich freue mich, dass wir Christoph Ploß als neuen Koordinator der Bundesregierung für die Maritime Wirtschaft und Tourismus gewinnen konnten. Er wird sich engagiert für die Belange der Branchen einsetzen, die beide gesamtwirtschaftliche Bedeutung haben. Als Hanseat ist er gut in die maritime Branche vernetzt und weiß um die Herausforderungen der maritimen Industrien Schifffahrt und Hafenwirtschaft. Auch für den Tourismus kann er seine große Erfahrung und Expertise in der Verkehrspolitik einbringen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit!"
Zu den Schwerpunkten von Ploß gehören neben der Hafenpolitik auch die Förderung des Schifffahrts- und Reedereistandorts Deutschland, unter anderem durch eine wettbewerbsfähige Tonnagesteuer – eine Methode zur Gewinnermittlung bei Handelsschiffen. Darüber hinaus will sich die Bundesregierung laut Ploß aktiv in die von der EU-Kommission angekündigte europäische maritime Industriestrategie einbringen. "Nur mit einer starken maritimen Wirtschaft wird Deutschland wieder an die Spitze kommen. Mit der neuen Bundesregierung wird der Bund die Küstenländer daher bei der Finanzierung der Seehäfen deutlich stärker als bisher unterstützen. Hafenpolitik wird mit der neuen Bundesregierung auch eine nationale Aufgabe werden, gerade in Hinblick auf ihre Bedeutung für die Energieversorgung! Wesentliche Projekte für die deutschen Häfen zum Ausbau der Hinterlandanbindungen bekommen eine höhere Priorität", so der CDU-Politiker.
Zudem erklärt Ploß, die Rahmenbedingungen für die Tourismuswirtschaft verbessern zu wollen – mit einer leistungsfähigen Infrastruktur und weniger Auflagen für die Tourismusbetriebe. "Darüber hinaus werden wir das Reiseziel Deutschland stärken, indem wir den Schienen- und Flugverkehr ausbauen", sagt der Tourismusbeauftragte.
Sophie-Marie Jahn 28.05.2025










