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Nach jahrelanger Tätigkeit in Berlin zieht es Dr. Alina Gromova nun nach München – Foto: Inessa Dolinskaya

Direktion

Alina Gromova leitet das Jüdische Museum München

Ab September 2025 ist Dr. Alina Gromova die Direktorin des Jüdischen Museum München. Sie konnte in einem Auswahlverfahren mit Stadtratsbeteiligung überzeugen. Derzeit ist sie stellvertretende Direktorin der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum. Seit 2022 leitet sie dort die Fachbereiche Ausstellungen, Sammlung und Digitalisierung. In ihren jüngsten Ausstellungen "Through Our Lens. Berlin aus der Perspektive ukrainischer Geflüchteter" sowie "Gefühlsdinge. How to Listen to Objects" rückte sie die Zusammenarbeit mit Stadtgemeinden und die Öffnung der Museumssammlung für die Stadtgesellschaft in den Fokus. Zudem ist Gromova Vizepräsidentin des Internationalen Museumsrats Deutschland (ICOM).

Die designierte Direktorin Gromova zu ihrer neuen Position: "Als Stadtethnologin und Museumsmanagerin verbinde ich die Leidenschaft für die Stadtgesellschaft, Kultur- und Erinnerungsarbeit. Gemeinsam mit dem Team des Jüdischen Museums München möchte ich die relevanten Themen der jüdischen Geschichte und Gegenwart in die diverse Münchner Stadtgesellschaft hineintragen. Besonders freue ich mich dabei auf die Zusammenarbeit mit anderen Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen, Schulen, Künstler*innen und der Zivilgesellschaft der Stadt."

Kulturreferent Marek Wiechers erklärt: "Das Jüdische Museum München ist ein wichtiger Ort für die Stadtgeschichte aus jüdischer Perspektive. Es freut mich sehr, dass wir Dr. Alina Gromova für die Leitung des erfolgreichen Hauses am St.-Jakobs-Platz gewinnen konnten. Ich bin sicher, dass sie ihre Erfahrungen insbesondere an der Neuen Synagoge Berlin – Centrum Judaicum und ihre Expertise in der Gedenkarbeit sowie in der internationalen Museumsarbeit in ihrer künftigen Tätigkeit gewinnbringend einsetzen kann. Für die anstehenden Aufgaben wünsche ich ihr alles Gute."

Gromova lebte und arbeitete neben Deutschland auch in der Ukraine, in Israel und in Australien. In Australien war sie unter anderem an Ausstellungen im Jewish Holocaust Museum and Research Centre in Melbourne beteiligt. Darüber hinaus war sie knapp 14 Jahre lang für das Jüdische Museum Berlin tätig – zunächst als wissenschaftliche Führungsreferentin und anschließend als wissenschaftliche Mitarbeiterin.
 

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