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Friedrich Meyer trat am Deutschen Schauspielhaus die Nachfolge von Peter F. Raddatz an – Foto: Jan-Pieter Fuhr

Gemeinsame Zukunft

Deutsches Schauspielhaus verlängert mit Geschäftsführer

Seit August 2021 führt Friedrich Meyer das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. Obwohl sein Vertrag noch bis 2026 läuft, hat der Aufsichtsrat der Neuen Schauspielhaus GmbH unter dem Vorsitz von Kultur- und Mediensenator Dr. Carsten Brosda nun beschlossen, den Vertrag mit Meyer vorzeitig um weitere fünf Jahre zu verlängern. Damit bilden Meyer und Intendantin Karin Beier bis 2031 die Spitze des Schauspielhauses.

Der Hamburger Kultursenator Brosda erklärt: "Friedrich Meyer ist ein exzellenter Kenner der Theaterszene und hat in den vergangenen vier Jahren zusammen mit Karin Beier hervorragend die Geschicke des Deutschen Schauspielhauses geführt. Mit Umsicht und viel Geschick hat er das Haus auch durch die schwierige Phase der Pandemie geführt. Wir freuen uns sehr, dass das Deutsche Schauspielhaus mit dieser Verlängerung weiter in sicheren Gewässern navigiert. Mit der Vertragsverlängerung kann das Deutsche Schauspielhaus einen weiteren Erfolg verbuchen und optimistisch in die Zukunft blicken."

Meyer sagt: "Das Deutsche Schauspielhaus mit leiten zu dürfen ist eine Ehre und eine Freude. Eine Besonderheit, die mir von Anfang an auffiel, ist die hochprofessionelle Arbeitsweise in allen Abteilungen des Hauses. Nicht zuletzt damit wird der überragende künstlerische Erfolg geschaffen, der unser Theater und unsere Stadt auszeichnet und der Ansporn für die Zukunft ist. Ich danke dem Aufsichtsrat für sein Vertrauen." Auch Intendantin Beier freut sich auf die weitere Zusammenarbeit: "Friedrich Meyer entlastet mich optimal in allen Verwaltungsangelegenheiten und sorgt dafür, dass unser Theater wirtschaftlich solide aufgestellt bleibt. Ich freue mich sehr, dass er uns auch weiterhin zur Seite steht und mir ermöglicht, mich der künstlerischen Arbeit zu widmen!"

Vor seinem Wechsel an das Deutsche Schauspielhaus war Meyer kaufmännischer Direktor der Stiftung Staatstheater Augsburg, deren Umstrukturierung er maßgeblich vorangetrieben hat. Zu seinen weiteren Stationen gehören das Maxim Gorki Theater in Berlin, das Staatsschauspiel Stuttgart, die Neue Bühne Senftenberg und das Anhaltische Theater Dessau.
 

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