Der Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern generierte 2024 einer Statistik zufolge insgesamt 32,9 Millionen Übernachtungen. Die Branche ist somit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für das Bundesland - Foto: Erwin Lorenzen/Pixelio
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Tourismus-GmbH für MV nimmt Arbeit im Herbst 2025 auf
Die Turbulenzen rund um die Anschuldigungen des Fördermittelmissbrauchs gegen den Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern (TMV) legen sich allmählich. Genauer gesagt: Die Landesregierung stellt mit einem Sieben-Punkte-Plan die Weichen für einen baldigen Neustart des MV-Tourismus.
Verschiedenen Berichten zufolge soll der TMV in eine landeseigene Tourismus-GmbH umgewandelt werden. Diese neue Gesellschaft wird den Betrieb mit den bisher beim Verband angestellten Mitarbeitenden am 1. Oktober 2025 aufnehmen. Der Sitz bleibt, wie bereits zuvor, in Rostock.
Im Zuge dieser Umstrukturierung soll ein dreiköpfiger Aufsichtsrat geschaffen werden, dem Wirtschaftsminister Wolfgang Blank (parteilos) vorstehen wird. Zudem ist die Gründung eines Beirats geplant, der Vertreter aus Politik, Verbänden und Wirtschaft umfassen soll, darunter auch Mitglieder des bisherigen Verbandspräsidiums.
Die Frage, wer die Geschäftsführung übernehmen wird, ist noch offen. Tobias Woitendorf war seit 2019 in dieser Funktion tätig, legte seinen Posten jedoch im April 2025 auf Druck des Wirtschaftsministeriums des Bundeslandes nieder. Durch Woitendorfs Ausscheiden ist auch die Position des Landestourismusbeauftragten vakant geworden. Diese Aufgabe soll künftig von der GmbH-Geschäftsführung übernommen werden.
Des Weiteren ist die jährliche Bereitstellung finanzieller Mittel vorgesehen. Wirtschaftsminister Blank gab die Höhe der Summe nicht bekannt. Zum Vergleich: Der TMV konnte pro Jahr auf 5,75 Millionen Euro zugreifen, um den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern zu fördern.










