
Musiktheater-Festival
Bayreuther Festspiele holt Matthias Rädel als General Manager
Die wirtschaftliche Gesamtverantwortung der Bayreuther Festspiele GmbH soll künftig in den Händen von Dr. Matthias Rädel liegen. Das gab der Verwaltungsrat der Bayreuther Festspiele GmbH kürzlich bekannt. Zwar steht die Bestellung noch unter Vorbehalt, doch sobald die Vertragsverhandlungen abgeschlossen sind und die Gesellschafter dem zugestimmt haben, wird Rädel offiziell als neuer General Manager vorgestellt, der die finanzielle und organisatorische Steuerung der Festspiele verantwortet.
Kulturstaatsminister Dr. Wolfram Weimer erklärt: "Dr. Rädel ist die richtige Wahl für Bayreuth. Durch seine bisherigen Tätigkeiten in der Verwaltung bedeutender Theater verfügt er über umfangreiche und vielfältige Kompetenzen. Dabei hat er auch notwendige Transformationsprozesse bereits souverän begleitet. Ich bin überzeugt, dass Dr. Rädel den aktuellen Herausforderungen begegnen und somit die Bayreuther Festspiele sicher in die Zukunft führen wird."
Rädel ist ein erfahrener Kulturmanager mit fundiertem betriebswirtschaftlichem Wissen. Nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre führte ihn seine Karriere zunächst zur Hamburgischen Staatsoper und ab 1999 zur Deutschen Oper. Dort war er zunächst Leiter des Controllings und ab 2006 auch stellvertretender Geschäftsführender Direktor. Laut Prof. Katharina Wagner, seit vielen Jahren Leiterin der Bayreuther Festspiele, ist Rädel eine außergewöhnliche Persönlichkeit: "Er verkörpert auf besondere Weise die Verbindung von Theorie und Praxis, von Management und Kultur, von administrativer Verantwortung und intellektuellem Anspruch."
Die Aufgabe des General Managers wurde im Zuge der Neustrukturierung der Führungsspitze neu geschaffen. Sie soll dafür sorgen, dass Prof. Wagner sich in Zukunft vollständig auf die künstlerische Linie der Bayreuther Festspiele konzentrieren kann. Bislang trug die Festspielleitung, zusätzlich zu ihrer künstlerischen Verantwortung, gemeinsam mit dem geschäftsführenden Direktor die wirtschaftlichen Belange auf dem Grünen Hügel.










