
Für die Planung und Umsetzung der Bundesgartenschau 2031 nutzt Wuppertal die technologischen Möglichkeiten des digitalen Stadtzwillings – Foto: Nafiz-AdobeStock
Bundesgartenschau
Wuppertal macht geplante Hängebrücke virtuell begehbar
Wuppertal ist Gastgeberstadt der Bundesgartenschau 2031 (BUGA). Im Zuge dessen sind zahlreiche Projekte geplant, die in den kommenden sechs Jahren noch umgesetzt werden sollen. Dazu zählt unter anderem eine Hängebrücke, die als Herzstück der Bundesgartenschau fungieren soll. Damit sich Bürger:innen bereits im Vorfeld ein Bild von der 850 Meter langen Brücke machen können, hat die Stadt im Rahmen ihres digitalen Zwillings eine VR-Simulation entwickelt. Interessierte können die Hängebrücke ab sofort kostenfrei im Smartlab im Hauptbahnhof virtuell erleben. Ab September steht das VR-Angebot auch im BUGA-Lokal zur Verfügung.
Die BUGA Wuppertal soll vor allem auf drei Hauptarealen stattfinden: dem Quartier Tesche, dem Wuppertaler Zoo inklusive Stadion sowie den beiden Waldparks. Ergänzend dazu sind Maßnahmen in weiteren Stadtteilen geplant. Im Rahmen der Bundesgartenschau sollen bislang ungenutzte Flächen in neue Quartiere und Parks umgewandelt werden. Der Haupteingang der BUGA ist am Bahnhof Vohwinkel vorgesehen, der dafür saniert werden soll. Außerdem sind eine Seilbahn am Stadion und der Ausbau des Radrundwegs geplant. Nach Schätzungen der Stadt wird die BUGA rund 73 Millionen Euro kosten. Der Eigenanteil der Stadt liege bei 37 Millionen Euro. Zuletzt hat die Stadt Ende 2024 einen Förderbescheid des Regierungsbezirks Düsseldorf in Höhe von zehn Millionen Euro erhalten.
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Sophie-Marie Jahn 14.08.2025










