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Silvia Rückert steht künftig an der Spitze des Zeppelin Museum Friedrichshafen – Foto: Maria Schumann, Mannheim

Nachfolge geregelt

Silvia Rückert führt das Zeppelin Museum Friedrichshafen

Seit Oktober 2024 ist bekannt, dass die Geschäftsführerin Dr. Claudia Emmert das Zeppelin Museum Friedrichshafen verlassen wird. Ab Dezember 2025 übernimmt sie die Intendanz des Kunstmuseums Bonn. Nun steht auch fest, wer ihre Nachfolge am Zeppelin Museum antritt. Zum 1. Dezember 2025 wechselt Silvia Rückert als neue Geschäftsführerin an das Haus. Der Aufsichtsrat des Museums hatte sich Anfang Juli für sie entschieden.

Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Andreas Hein Silvia Rückert gratuliert Rückert: "Ich freue mich, dass wir mit Ihnen eine erfahrene und sehr kompetente Geschäftsführerin für unser Zeppelin Museum gewinnen konnten und wir mit Ihnen gemeinsam das Museum auch für die Zukunft langfristig auf stabile Beine stellen können. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Freude an der neuen Aufgabe und freue mich, Sie bald in Friedrichshafen begrüßen zu dürfen."

Künftig ist Rückert für die wirtschaftliche und inhaltliche Führung des Zeppelin Museums zuständig. Sie trägt die Verantwortung für die wissenschaftliche Arbeit sowie die strategische und konzeptionelle Weiterentwicklung des Hauses in den Bereichen Sammlung und Wechselausstellungen. Zu ihren weiteren zentralen Aufgaben gehören der Ausbau interdisziplinärer Projekte und spartenübergreifender Kooperationen, die Repräsentation des Museums in Politik und Gesellschaft sowie die Förderung der Zusammenarbeit mit anderen Museen und Archiven in der Stadt.

Die 1970 geborene Rückert arbeitet derzeit als stellvertretende Direktorin des Kölnischen Stadtmuseums. Diese Position hat sie seit 2020 inne. Von 2021 bis 2023 war sie zusätzlich kommissarische Direktorin. Rückert hat die Zukunft des Kölnischen Stadtmuseums maßgeblich mit vorangetrieben, unter anderem durch die Neuaufstellung des Museums mit einem multiperspektivischen Konzept, die Entwicklung einer Nutzungs- und Ausstellungsplanung für einen Neubau sowie die Initiierung eines Transformationsprozesses im Sinne des Kölner Kulturentwicklungsplans. Zudem hat sie das Netzwerk der Institution auf regionaler, bundesweiter und internationaler Ebene weiter ausgebaut und das Museum in Medien und Politik repräsentiert.

 

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