
Plakatvitrinen an Nahverkehrs-Haltestellen und anderen Standorten bundesweit zeigen ein Motiv von hilfenimnetz.de - Foto: Wall
Gesundheit
OOH-Kampagne bringt Hilfen im Netz ins Gespräch
Das Kooperationsprojekt Hilfen im Netz pusht mit einer bundesweiten OOH-Kampagne seine Bekanntheit und Nutzungszahlen. Im Rahmen von insgesamt achtwöchigen Plakat-Maßnahmen, die noch bis Ende August 2025 laufen, haben die Träger des Angebots unter hilfenimnetz.de eine deutliche Steigerung verzeichnet. Das berichten KidKit von der Drogenhilfe Köln, eine Online-Beratung für Kinder von suchtkranken Eltern, sowie Nacoa Deutschland mit Sitz in Berlin, eine Interessenvereinigung für dieselbe Zielgruppe. Beide Träger von Hilfen im Netz begleiten die OOH-Aktivitäten, deren Realisierung durch die Förderung des Bundesfamilienministeriums in Berlin und durch ein Flächensponsoring des Außenwerbers Wall erfolgt, mit digitaler Kommunikation. Ziel ist es, insbesondere mehr Kinder und Jugendliche auf hilfenimnetz.de aufmerksam zu machen. Das Portal umfasst unter einem eine kostenlose und anonyme Telefon- und Onlineberatung für Kinder und Jugendliche aus sucht- und psychisch belasteten Familien sowie ihre Angehörigen und Fachkräfte.
Hilfen im Netz war in 2023 gestartet, um für die laut Ministerium jährlich circa 3,8 Millionen betroffenen Kinder und Jugendlichen in Deutschland eine barrierefreie Online-Plattform zu schaffen, die den Zugang zum Hilfesystem erleichtert. Im Kernzeitraum von Oktober 2023 bis Juni 2026 fördert das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Kooperationsprojekt. Im Fokus steht vor allem die mentale Gesundheit der Betroffenen.
Für den OOH-Aufschlag hat das Berliner Außenwerbeunternehmen Wall bundesweit 4.000 Flächen für City-Light-Poster über den achtwöchigen Zeitraum im Juli und August 2025 zur Verfügung gestellt. In Plakatvitrinen an Nahverkehrs-Haltestellen und anderen Standorten bundesweit bekommt das Thema Sichtbarkeit.
Die Plakatmotive von Hilfen im Netz sind vergangenes Jahr entstanden und nun in 2025 zum ersten Mal als Plakatkampagne zu sehen. Die grafische Gestaltung stammt von Thomas Gronle – Legron aus Berlin. Eins der Motive erscheint auf den OOH-Flächen, andere nutzt das Team als Flyer oder Poster. Die Kampagne verantworten mehrere Koordinationsleitende vonseiten Hilfen im Netz: Timo Kliche und Tanja Ruppert von Nacoa und Anna Buning von KidKit.
Mehr zum Vorgehen und was bisher erreicht wurde, lesen Sie bei unserem Schwestermagazin Healthcare Marketing.
Natascha Przegendza 25.08.2025









