
Gesellschaft für Freiheitsrechte setzt Zeichen für Demokratie
Jubiläumskampagne
Gesellschaft für Freiheitsrechte setzt Zeichen für Demokratie
Seit zehn Jahren setzt sich die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) in Berlin für die Sicherung der Grundrechte ein. Anlässlich ihres zehnjährigen Jubiläums hat die NGO gemeinsam mit der Berliner Agentur Ressourcenmangel eine Kampagne gestartet. Unter dem Titel "Unbequem seit 2015" macht die GFF darauf aufmerksam, dass die Freiheitsrechte weltweit unter Druck stehen – ob in den USA, in Ungarn oder in Deutschland – und wie wichtig es ist, gerade in der aktuellen Zeit für die Freiheit zu kämpfen.
Den Auftakt der Kommunikationsoffensive bildete die Feier zum zehnjährigen Bestehen am 19. September in Berlin. Seitdem sind in Berlin auf Plakaten und digitalen Flächen die Begriffe Freiheit, Grundrechte, Demokratie und Menschenwürde zu sehen. Ergänzt werden diese durch Slogans wie "Wenn die Freiheit schwindet, kämpfen wir für Sie." oder "Wenn Grundrechte verweigert werden, fordern wir sie ein.". Darüber hinaus wird die Kampagne mit Motiven auch in den sozialen Medien ausgespielt. Mit der Kampagne appelliert die GFF: Freiheit muss von allen verteidigt werden.
Benjamin Minack CEO und Gründer von Ressourcenmangel, sagt: "Der Einsatz für Freiheit und Demokratie ist essentiell. Mit einer einfachen, aber eindringlichen Idee, haben wir die Dringlichkeit auf den Punkt gebracht." Malte Spitz, Generalsekretär und Mitgründer der GFF, ergänzt: "Unbequem seit 2015, genau das sind wir. Denn wir klagen nicht, sondern gehen den Klageweg, um unsere Freiheit zu verteidigen. Notfalls bis Karlsruhe."
Aktuell klagt die GFF gemeinsam mit Reporter ohne Grenzen gegen die Auswertung der Telefondaten eines Journalisten, die von der Polizei beschlagnahmt wurden. Des Weiteren engagiert sich die NGO vor dem Bundesverfassungsgericht gegen Data-Mining und den Einsatz der Überwachungssoftware Palantir in Bayern gegen Bürgerinnen und Bürger, die noch nie eine Straftat begangen haben.
Video: Ressourcenmangel
Sophie-Marie Jahn 25.09.2025









