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Unicef engagiert sich mit verschiedenen Projekten für die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen – Foto: Unicef/Ströer

Awareness

Unicef und Ströer setzen Zeichen für Mental Health

Unicef Deutschland und der Außenwerber Ströer rücken mit einer gemeinsamen Kampagne das Thema mentale Gesundheit in den Fokus und richten sich mit dieser vor allem an junge Menschen. Unter dem Titel "#fühlich. Reden hilft. Zuhören auch." wollen die Partner dazu ermutigen, sich bei negativen und belastenden Gefühlen Hilfe zu suchen und darüber zu sprechen. Zudem verweist die Offensive auf weiterführende Informationen zu professionellen Hilfsangeboten. Unicef zufolge erfahren vier von zehn Jugendlichen Stigmatisierung im schulischen oder beruflichen Umfeld, wenn es um mentale Gesundheit geht. Nur die Hälfte von ihnen weiß, wo sie Hilfe finden kann.

Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland, sagt: "Mentale Gesundheit ist eine Grundvoraussetzung für ein gutes Aufwachsen. Alle Kinder haben das Recht auf bestmögliche Gesundheit – das schließt die mentale Gesundheit ausdrücklich mit ein. Wenn wir die junge Generation stärken wollen, müssen wir ihre psychische Gesundheit ernst nehmen und ihr mehr Aufmerksamkeit geben. Studien zeigen, dass jede*r Dritte aus der Generation Z aktiv dazu beitragen möchte, Jugendlichen und jungen Erwachsenen beim Umgang mit Stress, Angst und Überforderung zu helfen. Genau hier setzt unsere gemeinsame Kampagne mit Ströer an: Wir wollen sensibilisieren und junge Menschen ermutigen, sich bei mentalen Belastungen Unterstützung zu suchen."

Die Kampagnenmotive zeigen die fünf Botschaften: "Ich fühle mich ganz schön…hässlich.", "Ich kenne meinen Wert…in Likes.", "Ich fühle mich super…einsam.", "Ich bin stark…überfordert." und "Meine Eltern sehen mich…nicht." Diese wurden in mehreren Phasen gemeinsam mit Jugendlichen entwickelt, um ihre Perspektiven und Erfahrungen in den Mittelpunkt der Kampagne zu rücken. Die Verantwortlichen setzen dabei auf einen Twist. So wird aus einer vermeintlich positiven Aussage am Ende eine negative. Dies soll verdeutlichen, welche Belastungen Jugendliche oftmals verbergen.

Des Weiteren wurden Expertinnen und Experten aus Psychologie und Psychiatrie in die Kampagnenentwicklung einbezogen, um das Thema sensibel aufzubereiten. Die kreative Leitidee stammt von Ströer Media Creation in Zusammenarbeit mit Unicef Deutschland. Die Kampagne ist bundesweit auf digitalen Infoscreens von Ströer zu sehen, unter anderem an Straßen, Bahnhöfen, in U-Bahnen und Einkaufszentren. Unicef verlängert die Offensive in die sozialen Medien und setzt verschiedene Formate auf Instagram und TikTok um. Zusätzlich wurde eine Landingpage eingerichtet, die weiterführende Informationen zu Hilfs- und Unterstützungsangeboten bietet.

Junge Menschen stehen zunehmend unter Druck

Die Kampagne startet im Vorfeld des Tages der mentalen Gesundheit am 10. Oktober. Unicef Deutschland und Ströer nehmen dies zum Anlass, um angesichts multipler Krisen wie Kriegen, wirtschaftlicher Unsicherheit und Klimawandel auf die wachsenden Ängste junger Menschen aufmerksam zu machen. Laut einem Unicef-Bericht hat sich die Lebenszufriedenheit von Kindern und Jugendlichen in den letzten Jahren verschlechtert. Während der Wert 2018 noch bei 75 Prozent lag, sank er 2022 auf 68 Prozent. Nach Angaben der Hilfsorganisation suchen junge Menschen dabei oft Hilfe in den sozialen Medien. Studien zeigen jedoch, dass viele Inhalte auf diesen Plattformen verzerrt sind. Dennoch erzielen sie eine große Reichweite.

Unicef und Ströer arbeiten seit 2021 zusammen, um Kinderrechte bekannter zu machen und zur Unterstützung der weltweiten Hilfe für Kinder in Not aufzurufen. Seit vier Jahren setzen sie die bundesweite Kinderrechte-Kampagne gemeinsam um. "Wir verstehen Außenwerbung als Medium mit besonderer Verantwortung – sie erreicht täglich Millionen Menschen im öffentlichen Raum. Gerade bei sensiblen Themen wie der mentalen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen wollen wir unsere Reichweite dafür einsetzen, Aufmerksamkeit zu schaffen, Vorurteile abzubauen und Mut zu machen, über Belastungen offen zu sprechen. Mit der Kampagne gemeinsam mit UNICEF möchten wir dazu beitragen, dass junge Menschen gesehen, ernst genommen und unterstützt werden", so Alexander Stotz, CEO Ströer Media Deutschland GmbH.

 

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