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Irina Bokova als UNESCO-Generaldirektorin wiedergewählt

Irina Bokova, 61, wurde heute von der 37. UNESCO-Generalkonferenz in Paris für vier weitere Jahre in ihrem Amt als Generaldirektorin der Organisation bestätigt. Die Bulgarin erhielt in der geheimen Wahl von 180 abgegebenen Stimmen 160 Ja-Stimmen. Wahlberechtigt waren 185 Staaten. Der Diplomat Rachad Farah aus Dschibuti und der Hochschullehrer Joseph Maila aus dem Libanon konnten sich bei der Vorabstimmung im Exekutivrat der UNESCO nicht durchsetzen. Die amtierende Generaldirektorin leitet seit 2009 als erste Frau die UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

Die Diplomatin Bokova begann ihre politische Karriere als Abgeordnete im Parlament Bulgariens nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes. Von 1995 bis 1997 koordinierte sie als stellvertretende Außenministerin die Beziehungen ihres Landes zur Europäischen Union. Von November 1996 bis Februar 1997 war sie selbst Außenministerin. Als Abgeordnete der Sozialistischen Partei gehörte sie von 2001 bis 2005 erneut dem Parlament an. Von 2005 bis 2009 fungierte Bokova als Botschafterin ihres Landes in Frankreich und vertrat Bulgarien zudem bei der UNESCO.

 

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