
Insgesamt 3.876 Kilometer deutscher Landesgrenze stehen bei der aktuellen Spendensammel-Aktion von Pro Asyl symbolisch zur Verfügung - PrFoto: Ballhaus West
Rechtsschutz für Flüchtlinge
Pro Asyl sammelt Spenden mit "Grenzen-Kauf"
Die Frankfurter Menschenrechtsorganisation Pro Asyl, die von Mitarbeitenden aus Flüchtlingsräten, Kirchen, Gewerkschaften, Wohlfahrts- und Menschenrechtsorganisationen gegründet wurde, unterstützt Flüchtende seit 1986 in ihren Asylverfahren und recherchiert Menschenrechtsverletzungen gegenüber Schutzsuchenden. Außerdem informiert sie die Öffentlichkeit durch Pressearbeit, Publikationen sowie Kampagnen und Aktionen über die aktuellen Entwicklungen in der Asylpolitik.
Am 18. November 2025 ist unter dem Motto "Grenzen-Kauf" eine weitere Aktion an den Start gegangen, mit der sich die Organisation für die Rechte von Flüchtlingen stark macht und gleichzeitig in der Gesellschaft zum Spenden aufruft.
Auf der Landingpage grenzen-kauf.de gibt es die Möglichkeit, durch eine Spende ab 20 Euro symbolisch ein Stück der deutschen Landesgrenze - in diesem Fall 100 Meter von insgesamt 3.876 Kilometern - zu erwerben. Zusätzlich stehen für Großspender:innen See- und Flughäfen wie Hamburg, Münster/Osnabrück oder Saarbrücken zur Verfügung, die ab 1.000 Euro "gekauft" werden können.

Der Medienmix für die Aktion "Grenzen-Kauf" besteht aus Mailings, digitalen Ads und Content-Marketing - Foto: Ballhaus West
Als Hintergrund für die aktuelle Aktion nennt Pro Asyl die aktuellen Entwicklungen in der Asylpolitik der Bundesregierung. Der Organisation zufolge werden die Rechte für Schutzsuchende aus anderen Ländern durch neue Gesetze und Vorgaben hierzulande "immer weiter beschnitten". Mit der Grenz-Kauf-Aktion will Pro Asyl die Menschen sensibilisieren und zeigen, dass Solidarität und Menschlichkeit über Grenzen hinweg existieren und wirken müssen.
Damit möglichst viele Spenden zusammenkommen, hat die Berliner Agentur Ballhaus West die Kampagne "Die Grenze der Menschlichkeit" entwickelt und umgesetzt. Diese umfasst unter anderem Mailings, digitale Ads sowie Content-Marketing in den sozialen Medien. Sämtliche Kommunikationsmittel weisen auf die Landingpage hin.









