ANZEIGE

Mit dem aktuellen Flight der Kampagne "Runter vom Gas" wird erstmals die Bevölkerung aktiv mit einbezogen - Foto: Scholz & Friends

Unfallprävention

"Runter vom Gas"-Kampagne wird zum Gemeinschaftsprojekt

Eine leere Todesanzeige in der Frankfurt Allgemeinen Zeitung, die Einbindung von Influencern oder ein spezielles Fotoshooting bei der Casting-Show "Germany’s Next Topmodel". Für die Verkehrssicherheitskampagne "Runter vom Gas" wählt die seit 2016 zuständige Agentur Scholz & Friends immer wieder neue Ansätze, um auf die Folgen von überhöhter Geschwindigkeit im Straßenverkehr hinzuweisen. Das geschieht auch im aktuellen Flight der Kampagne, der im Frühjahr 2026 starten wird und mithilfe der Bundesbürger:innen entstehen soll.

Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR), beide mit Sitz in Berlin, rufen seit dem 25. November 2025 dazu auf, über das Portal runtervomgas.de/autobahnplakate2026 abzustimmen. Im Fokus stehen dabei die Unfallursachen, die die Bevölkerung als am gravierendsten empfinden – darunter fehlender Sicherheitsabstand oder Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Zusätzlich haben Teilnehmende die Gelegenheit, eine eindringliche Botschaft an andere Verkehrsteilnehmende zu verfassen.

Basierend auf diesen Eingaben wird in einem zweiten Schritt, ebenfalls per Online-Umfrage, ermittelt, welche der formulierten Botschaften das größte Potenzial für die späteren Kampagnenmotive besitzen. Die Gewinner-Botschaften werden schließlich auf rund 700 Werbeflächen entlang der deutschen Autobahnen zu sehen sein.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder bewertet die neue Beteiligung als wichtiges Signal: "Mit der neuen Aktion, Bürgerinnen und Bürger bei der Gestaltung von Autobahnplakaten zu beteiligen, schaffen wir ein Novum in der Verkehrssicherheitskommunikation. Wir zeigen erstmals Motive, für die Bürgerinnen und Bürger votieren können. So schaffen wir einen Raum, uns als Gemeinschaft gegenseitig für Risiken zu sensibilisieren, damit weniger Verkehrsunfälle auf Autobahnen passieren."

Für DVR-Präsident Manfred Wirsch steht das Ziel, keine Verkehrstoten und Schwerverletzten auf deutschen Straßen, weiterhin ganz weit oben auf der Agenda. Die Dringlichkeit der Kampagne belegen die jüngsten Zahlen: Laut dem Statistischen Bundesamt verunglückten im Jahr 2024 insgesamt 31.310 Menschen allein auf den deutschen Autobahnen. Wirsch betont, dass zahlreiche Unfallrisiken vermeidbar seien, weshalb der Verkehrssicherheitsrat bereits seit 2008 den "Runter vom Gas"-Appell an alle Verkehrsteilnehmenden richtet.

 

Weitere Artikel zum Thema:

Verkehrssicherheitskampagne sorgt für Aufmerksamkeit mit leerer Todesanzeige

#FingervomHandy: Verkehrssicherheitskampagne "Runter vom Gas" klärt mit Influencern auf

Fahrradhelm-Aktion bei "Germany's Next Topmodel"

zurück

Anja Lüth 25.11.2025

 

Aktuelle Ausgabe

5-6/2026

Marketplace

Präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre Dienstleistungen. Zum Marketplace

















Newsletter

Save the Date

Weitere Publikationen

Place Brands
Persönlichkeiten im Stadtmarketing

Social Media

Abonnement hier widerrufen

Weitere Webseiten