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Die Wahlkampagne der Freien Demokraten soll hervorheben, dass Politik weniger Show und mehr Handeln benötigt – Foto: FDP Rheinland-Pfalz

Wahlkampf

Mit "Lady Nix Gaga" will die FDP Rheinland-Pfalz in den Landtag

Die FDP Rheinland-Pfalz setzt bei der diesjährigen Landtagswahl auf Sachlichkeit und Zukunftsorientierung. Unter dem Motto "Die Kraft, die es braucht" wollen die Freien Demokraten die Wähler:innen mit Verlässlichkeit, Seriosität und einer klaren, zukunftsgerichteten Politik überzeugen.

Im Mittelpunkt des Wahlkampfs stehen insbesondere Wirtschaft und Bildung. Die begleitende Kampagne wird crossmedial analog und digital umgesetzt. Zum Einsatz kommen unter anderem Großflächenplakate, digitale Anzeigen und Veranstaltungen. Auch online und auf Social Media wird die FDP präsent sein – aufgrund der EU-Verordnung zur Transparenz politischer Werbung allerdings in geringerem Umfang.

Im Mittelpunkt der Kampagne steht Spitzenkandidatin Daniela Schmitt, die amtierende Wirtschaftsministerin von Rheinland-Pfalz. Auf den Kampagnenmotiven wird Schmitt in unterschiedlichen Facetten inszeniert, beispielsweise als "Wirtschaftsmotorin des Landes", als "Zartlinerin" und als "Lady Nix Gaga". Besonders mit dem letzten Claim möchte die Partei ihren Anspruch auf substanzielle Politik unterstreichen. Die Anspielung auf die Musikerin Lady Gaga soll signalisieren, dass Politik keine Show sein sollte. Gleichzeitig nimmt die FDP damit Bezug auf den Eindruck vieler Bürger:innen, dass Politik ihren Bedürfnisse und Lebensrealität nicht im Blick habe. Mit dem Begriff "Zartlinerin" möchte die Partei zudem verdeutlichen, dass es darum geht, gemeinsame Lösungen und Kompromisse zu entwickeln.

Die FDP ist seit 2016 Teil der Landesregierung, gemeinsam mit der SPD und dem Bündnis 90/Die Grünen. Bei den vergangenen Landtagswahlen holte die Partei 5,5 Prozent (2021) beziehungsweise 6,2 Prozent (2016) der Stimmen. Die Wahl zum neuen rheinland-pfälzischen Landtag findet am 22. März 2026 statt. Laut Umfragewerten der Internetplattform Dawum von Oktober 2025 liegt die CDU mit rund 28 Prozent vorne – gefolgt von SPD (23 %) und AfD (20 %). Dahinter liegen das Bündnis 90/Die Grünen (10 %) und Die Linke (6 %). Die FDP erreicht etwa vier Prozent und liegt damit gleichauf mit dem BSW. Mit diesen Werten würde die Partei den Einzug ins Landesparlament verpassen.

 

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