
Laut gegen Nazis will nicht nur rechtsextreme Symbolik juristisch stoppen, sondern auch inhaltlich entkräften – Foto: Laut gegen Nazis e.V./Jung von Matt
NGO
Laut gegen Nazis geht weiter gegen rechtsextreme Propaganda vor
Seit 2021 setzen der Laut gegen Nazis e.V. und Jung von Matt mit der Kampagne "Recht gegen Rechts" ein Zeichen gegen Rechtsextremismus und nationalsozialistische Ideologien. Im Rahmen der Initiative hat es sich der Verein zur Aufgabe gemacht, die Markenrechte an rechtsextremen Codes zu sichern und deren Nutzung durch Neonazis zu unterbinden.
Solche Codes werden gezielt auf Merchandise eingesetzt, um nationalsozialistische Ideologie zu verbreiten, und dienen zugleich als Einnahmequelle für die Szene. "Nazis nutzen Codes, weil sie im Alltag oft unbehelligt bleiben. Genau dort setzen wir an", erklärt Jörn Menge, Gründer von Laut gegen Nazis.
Seit dem Start der Aktion hat sich Laut gegen Nazis bereits die Markenrechte an mehreren rechtsextremen Codes wie "ENNESS", "VTRLND", "Druck18" oder "Döp Dö Dö Döp" gesichert. Nun erweitert der Verein sein Portfolio um den Code "ESSESS".
Zugleich verpflichtet das Markenrecht Laut gegen Nazis dazu, die geschützten Codes selbst zu verwenden. Der Verein deutet diese Codes daher um und entwickelt daraus Merchandise-Artikel, die über den Onlineshop druck18.com verkauft werden.
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