
Anke Engelke kehrt nicht als Zugchefin Tina Bowermann zurück – Foto: DB/Tobias Schult
Nach Kritik
Deutsche Bahn stellt Imagekampagne mit Anke Engelke ein
Nach nicht einmal vier Monaten hat die Deutsche Bahn AG (DB) ihre Imagekampagne "Boah, Bahn!" mit Anke Engelke beendet. Darüber berichten mehrere Medien, darunter die Tagesschau, Der Spiegel und die Süddeutsche Zeitung (SZ). Auf Anfrage der Tagesschau erklärte die Bahn, eine Fortsetzung der Kampagne passe "nicht in die Zeit". Hintergrund seien demnach kritische Stimmen aus der Politik sowie von der Bahngewerkschaft EVG mit Blick auf die Kosten der Werbeoffensive.
Wie die SZ berichtet, soll die Kampagne mehr als sieben Millionen Euro gekostet haben. Kritiker:innen fordern, diese Mittel stattdessen in Maßnahmen zur Sicherheit zu investieren. Denn die Zahl der Übergriffe auf Bahnmitarbeitende nimmt seit Längerem zu. Zuletzt war Anfang Februar 2026 ein Bahnmitarbeiter bei einer Ticketkontrolle ein Bahnmitarbeiter tödlich angegriffen wurden.
Im Rahmen der Offensive "Boah, Bahn" wurden sieben Kurzvideos produziert. Mit einem selbstironischen Unterton erzählen sie Geschichten aus dem Alltag des Zugpersonals und inszenieren bekannte Probleme der Bahn, wie Verspätungen, auf humorvolle Weise. Die drei- bis vierminütigen Folgen wurden vor allem über Social Media ausgespielt.
Kostenlos versorgt Sie der Public-Marketing-Newsletter mit allen Neuigkeiten. Jetzt abonnieren - nie wieder etwas verpassen!
Sophie-Marie Jahn 09.02.2026










