
Matthias Kleiner wird Präsident der Leibniz-Gemeinschaft
Die Mitgliederversammlung der Leibniz-Gemeinschaft mit Sitz in Berlin hat Prof. Dr. Matthias Kleiner, 58, zum neuen Präsidenten gewählt. Der Ingenieurwissenschaftler wird sein Amt voraussichtlich am 1. Juli 2014 antreten. Kleiner folgt auf den Soziologen Prof. Dr. Karl Ulrich.
"Die Wahl zum nächsten Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft ist eine klare Bestätigung und ein nachdrücklicher Auftrag: Gemeinsam werden wir mehr wagen – mehr Verantwortung, Verbindlichkeit, Sichtbarkeit, Internationalität", sagt Kleiner. "Wir werden mehr Gemeinschaft wagen, füreinander und für die Gesellschaft. Mehr Gemeinschaft stärkt die Leibniz-Institute, ihre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und deren Forschung und gibt ihnen noch mehr Gewicht und Weite."
Von Januar 2007 bis Dezember 2012 war Matthias Kleiner Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Im Frühjahr 2011 leitete er als Co-Vorsitzender die Ethikkommission für eine sichere Energieversorgung. Zwischen 2004 und 2006 baute der Ingenieurwissenschaftler das neu gegründete Institut für Umformtechnik und Leichtbau (IUL) an der Universität Dortmund auf. Zuvor war er am Lehrstuhl Konstruktion und Fertigung der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus tätig.
Als eine von drei Wissenschaftlichen Vizepräsidenten der Leibniz-Gemeinschaft wurde Prof. Dr. Hildegard Westphal für weitere zwei Jahre in ihrem Amt bestätigt. Die 45-jährige Geologin ist Direktorin des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenökologie in Bremen und gleichzeitig Professorin für Biogeochemie an der Universität Bremen.
Heinrich Baßler vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) ist als Administrativer Vizepräsident ebenfalls für zwei Jahre wiedergewählt worden. Der 54-jährige Volkswirt ist Geschäftsführer des WZB – Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung.
Weitere Vizepräsidenten sind Prof. Dr. Dr. Friedrich W. Hesse vom Tübinger Leibniz-Institut für Wissensmedien und Prof. Dr. Matthias Beller vom Leibniz-Institut für Katalyse an der Universität Rostock. Alle Vizepräsidenten sind ehrenamtlich tätig.
Rebekka Hans 02.12.2013










