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Christian Dürr: Der FDP-Fraktionschef verbindet den Etatwechsel mit der Erwartung, das Reform-Narrativ der Partei kommunikativ neu zu schärfen – Foto: FDP

Landtagswahlen

FDP richtet Kommunikation neu aus

Die FDP richtet ihre Kommunikationsarbeit strategisch neu aus und überträgt ihren zentralen Marketingetat an Antoni Hotline. Die Berliner Agentur übernimmt ab dem 1. April 2026 die Rolle der Lead‑Agentur für Kampagnen auf Bundes‑, Landes‑ und kommunaler Ebene. Erste Maßnahmen sollen zu den Landtagswahlen im Herbst 2026 starten. Zuvor lag der Etat bei der Omnicom‑Agentur Heimat. Das Mandat der FDP umfasst multidisziplinäre Kampagnen über alle politischen Ebenen hinweg.

Der Wechsel erfolgt in einer Phase, in der die FDP ihre öffentliche Positionierung neu justieren will. Bundesvorsitzender Christian Dürr will das Partei-Profil als "optimistische Reformkraft" sichtbar zu machen – ein Narrativ, das zuletzt kommunikativ nicht durchgängig verfangen hat und nun mit externer Unterstützung geschärft werden soll. Das Mandat der FDP umfasst multidisziplinäre Kampagnen über alle politischen Ebenen hinweg.

Die Agentur, die ebenfalls zur Omnicom-Gruppe gehört, wurde 2015 als maßgeschneiderte Einheit für Mercedes‑Benz gegründet und hat seither weitere spezialisierte Units für Marken wie Katjes, Kärcher, Vodafone, Aldi und Bild aufgebaut. Aktuelle CEO ist Stefanie Wurst. Antoni engagiert sich in gesellschaftlichen Initiativen wie #ZusammenFürDemokratie und unterstützt pro bono die Margot‑Friedländer‑Stiftung.

 

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