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Die Leitung der Hochschule für bildende Künste Hamburg bleibt in altbewährten Händen – Foto: Edward Greiner

Erneute Wiederwahl

Martin Köttering bleibt an der Hochschule für bildende Künste Hamburg

Prof. Martin Köttering bleibt auch in den kommenden Jahren Präsident der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK). Er hat das Amt seit mehr als 20 Jahren inne und wurde nun vom Hamburger Senat für eine weitere Amtszeit bestellt. Zuvor hatten sich im Herbst 2025 bereits der Senat und der Rat der Hochschule erneut für Köttering ausgesprochen. Im Juni 2026 startet der Kunstwissenschaftler somit in seine insgesamt fünfte Amtszeit an der HFBK. Sein Vertrag läuft bis 2032.

Köttering zu seiner erneuten Berufung: "Das langjährige und nun erneuerte Vertrauen in meine Arbeit ehrt mich sehr. Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, die HFBK als international anerkannte Kunsthochschule zu positionieren und eine künstlerische Praxis zu befördern, die experimentelle Formen, theoretische Reflexion und Verantwortung für die drängenden Fragen der Gegenwart mittels einer prägnanten ästhetischen Sprache produktiv vereint. Dafür steht aktuell die Gestaltung des Deutschen Pavillons auf der diesjährigen Kunstbiennale in Venedig durch die designierte HFBK-Professorin Henrike Naumann und die HFBK-Absolventin Sung Tieu."

Fast drei Jahrzehnte in der Hansestadt

Seit 2002 steht Kötterin an der Spitze der HFBK. Während seiner Amtszeit gab es zahlreiche Entwicklungen und Veränderungen. So wurden ein Bachelor- und ein Masterstudiengang „Bildende Künste” sowie die künstlerisch-wissenschaftliche Promotion eingeführt. Darüber hinaus verantwortete Köttering als Präsident die Gründung und kontinuierliche Erweiterung der Art School Alliance, die Gründung des Institute for Contemporary Art & Transfer sowie den Neubau des Atelierhauses. Im vergangenen Jahr wurde schließlich der rein künstlerische Promotionsstudiengang PhD in Art Practice geschaffen. Zudem wurden nahezu alle Professuren nach Gleichstellungsgesichtspunkten paritätisch besetzt.

"Unter der Präsidentschaft von Martin Köttering hat sich die HFBK zu einer Hochschule entwickelt, die weit über Hamburg und Deutschland hinaus Maßstäbe setzt – durch die Förderung internationaler Perspektiven, einen lebendigen Austausch zwischen künstlerischer Praxis und Forschung und eine Diskursbereitschaft, die die großen Debatten unserer Zeit nicht nur aufgreift, sondern mitprägt", sagt Wissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal. "Seit seinem Amtsantritt vor 24 Jahren hat sie sich zu einem Zuhause für hervorragende Künstlerinnen und Künstler mit unterschiedlichsten Hintergründen und Perspektiven aus Hamburg, Deutschland und der ganzen Welt entwickelt. Zugleich hat die HFBK eine nahezu paritätische Besetzung der Professuren erreicht. Das alles macht die HFBK zu einer Hochschule, die die Vielstimmigkeit unserer Gesellschaft zeigt und fördert. Ich freue mich sehr, dass Martin Köttering die Hochschule für weitere sechs Jahre führen wird."

Köttering wurde 1964 in Lingen/Ems geboren. Er studierte Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim sowie Bildende Kunst in Bath (England). In seiner beruflichen Laufbahn war er unter anderem als Assistent des künstlerischen Leiters der Documenta 9, Jan Hoet, tätig. 1995 übernahm er die Leitung der Städtischen Galerie in Nordhorn. Zudem ist er Initiator, künstlerischer Leiter und Geschäftsführer des Offenen Museums Kunstwegen. Im Rahmen dieser Tätigkeit konzipierte und realisierte er zahlreiche Ausstellungen, Publikationen und Projekte im öffentlichen Raum.
 

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