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Mitte Mai 2026 hat die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde ihre neue Imagekampagne gestartet – HNEE/Stefan Escher

Hochschulmarketing

HNEE zeigt sich in ihrer Imagekampagne selbstironisch

Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) setzt in ihrer neuen Imagekampagne auf Selbstironie. Dabei werden gängige Klischees bewusst zu Slogans wie "Immer diese Körnerfresser" und "Alles nur Weltverbesserer" zugespitzt. Im Mittelpunkt stehen neun Alumni, die Einblicke in ihre Berufswege und Lebensrealitäten geben und so mit den Vorurteilen brechen.

"Klischees wirken kommunikativ deshalb so stark, weil sie unmittelbar Bilder und Assoziationen auslösen", erläutert Johanna Köhle, Leiterin der Hochschulkommunikation an der HNEE. "Diesen Mechanismus greifen wir bewusst auf – nicht, um stereotype Vorstellungen zu bestätigen, sondern um sie durch reale Perspektiven und persönliche Geschichten neu einzuordnen. Im besten Fall entsteht daraus zunächst Irritation, vielleicht ein Moment des Schmunzelns – und daraus wiederum Neugier auf die Menschen und Themen hinter den Zuschreibungen."

Die Offensive richtet sich an Studieninteressierte, Multiplikator:innen in der Berufs- und Studienorientierung, Menschen mit Interesse an nachhaltigkeitsbezogener Weiterbildung sowie die breite Öffentlichkeit. Darüber hinaus soll die Reichweite des Waldstadtfestivals am 5. und 6. Juni 2026 genutzt werden, um Menschen zu erreichen, die bislang wenig Berührungspunkte mit der Hochschule hatten. Der Hochschulinformationstag am 6. Juni 2026 bildet den ersten Höhepunkt der Kampagne.

"Die Kampagne übersetzt Nachhaltigkeit in konkrete Beispiele, die Menschen unmittelbar nachvollziehen können. In Zeiten globaler Krisen, wirtschaftlicher Unsicherheiten und politischer Instabilitäten gerät nachhaltige Entwicklung in politischen Debatten zunehmend in den Hintergrund. Dabei hängt vieles, was uns heute beschäftigt – Ressourcen, Ernährung, Mobilität, soziale Gerechtigkeit, regionale Entwicklung – unmittelbar damit zusammen. Unsere Kampagne zeigt dafür einen Ausschnitt: reale Menschen, konkrete Berufswege und ganz unterschiedliche Formen von Engagement", sagt Köhle.

Entwickelt wurde die Offensive von der Hochschulkommunikation gemeinsam mit der lokalen Agentur Beste Gesellschaft. Ausgespielt wird sie über Plakate im Schul- und Hochschulumfeld, im öffentlichen Nahverkehr sowie über digitale Screens und die Social-Media-Kanäle der HNEE. Perspektivisch soll die Kampagne weiterentwickelt und um weitere Alumni, Studierende, Zuschreibungen und Zukunftsthemen ergänzt werden.
 

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