ANZEIGE

Im Rahmen des neuen BMFTR-Förderprogramms sollen Kommunen Unterstützung erhalten, die ihre Lebensqualität nachhaltig steigern wollen - Foto: AdobeStock/intararit

Förderprogramm

Bundesforschungsministerium fördert nachhaltige Städte und Regionen

Die Städte und Kommunen müssen aktuell stärker denn je daran arbeiten, neue Projekte und Konzepte zu erarbeiten, um Emissionen zu senken, Ressourcen zu schonen und die Biodiversität zu schützen. Übergeordnetes Ziel ist es, die Lebensqualität vor Ort nachhaltig zu steigern. Deutschlandweit gibt es dafür bereits zahlreiche Best-Practice-Beispiele.

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) unterstützt die Akteure nun mithilfe des neuen zweistufigen Förderprogramms "Ideenschmiede für nachhaltige Städte und Regionen" verstärkt dabei, sich fit für die Zukunft zu machen und sich zu lebenswerten Orten weiterzuentwickeln.

Das Ministerium setzt dabei auf ein vereinfachtes Verfahren und ein Losverfahren beim Zugang. Zudem möchte es mit diesem Programm den Mut zum Risiko belohnen, wie aus der Bekanntmachung hervorgeht: "Es wird erwartet und anerkannt, dass sich viele mutige Ideen letztlich nicht als tragfähig erweisen werden. Dieses Scheitern wird als Chance begriffen und soll die Etablierung einer positiv veränderten Fehlerkultur unterstützen."

Gefördert werden dementsprechend "disruptive und visionäre technologische, sozio-technologische, sozio-technische und soziale Innovationen", heißt es von Seiten des BMFTR. Gemeint sind damit Projekte, die sich der klimaneutralen, nachhaltig urbanen und regionalen Mobilität, der effizienten Gebäude- und Flächennutzung sowie dem bezahlbaren Wohnraum, der kommunalen Daseinsvorsorge sowie nachhaltigen, vitalen und multifunktionalen Stadt- und Ortskernen widmen – allesamt Kernfelder eines modernen City- und Regionalmarketings.

Phase 1 läuft unter dem Begriff "Urban Ignite" und soll über schlanke Kurzprojekte (dotiert mit bis zu 85.000 Euro je Vorhaben) dafür sorgen, Ideen mit „hohem Innovationspotenzial und transformativen Perspektiven“ schnell zu identifizieren und auszuprobieren. In der zweiten Phase – "Urban Impact" – stehen zweijährige Verbundprojekte im Fokus, die in Reallaboren erprobt und umgesetzt werden. Hierbei wird auch die Wissenschaftskommunikation und der Dialog mit den Bürger:innen gefördert.

Für den Fördertopf bewerben dürfen sich Kommunen und Landkreise, kommunale Einrichtungen und Unternehmen, Universitäten, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, gesellschaftliche Organisationen wie Stiftungen, Vereine und Verbände sowie kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) und Start-ups.

Die Bewerbungsfrist für die rein digitale Interessensbekundung läuft bis zum 20. Juli 2026 (12:00 Uhr). Weitere Informationen und die Einreichungsvorlagen finden Interessierte unter www.bmftr.bund.de.

zurück

Anja Lüth 22.06.2026

 

Aktuelle Ausgabe

5-6/2026

Marketplace

Präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre Dienstleistungen. Zum Marketplace

















Newsletter

Save the Date

Weitere Publikationen

Place Brands
Persönlichkeiten im Stadtmarketing

Social Media

Abonnement hier widerrufen

Weitere Webseiten