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Stefan Anspach (re.) übernimmt die Geschäftsführung der Entwicklungsgesellschaft und Wirtschaftsförderung Mönchengladbach von Dr. Ulrich Schückhaus – Foto: EWMG/WFMG

Standortentwicklung

Personelle Veränderungen bei städtischen Gesellschaften in Mönchengladbach

Bei der Entwicklungsgesellschaft Mönchengladbach (EWMG) kommt es zu einer Neustrukturierung an der Spitze. Seit Anfang Juli 2026 ist Stefan Anspach alleiniger Geschäftsführer des Unternehmens. Er tritt die Nachfolge von Dr. Ulrich Schückhaus an, der sich in den Ruhestand verabschiedet hat. Anspach ist bereits zum Jahresanfang zur EWMG gewechselt, um einen nahtlosen Übergang in der Geschäftsführung zu gewährleisten. Gleichzeitig übernahm er die Geschäftsführung der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG).

Anspach ist Architekt und Wirtschaftswissenschaftler und berät Projekte in der Immobilienwirtschaft. Zuletzt war er von 2017 bis 2025 im Vorstand der Montag Stiftung Urbane Räume tätig.

Neuer Gesellschafter für WFMG

Die als Public-Private-Partnership organisierte Wirtschaftsförderung konnte zudem einen neuen Gesellschafter gewinnen. Mit der Thielemann Group erweitert die WFMG ihren Gesellschafterkreis. Das Logistikunternehmen hält ab sofort ein Prozent an der Organisation und beteiligt sich finanziell mit etwas mehr als 5.000 Euro.

Als Gesellschafter bei der Wirtschaftsförderung will die Thielemann Group nach eigener Aussage ihr Engagement für die Region unterstreichen und Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung setzen. Auf Anfrage von PUBLIC MARKETING, warum die Thielemann Group eine Bereicherung für den Gesellschafterkreis ist, antwortet die WFMG: "Mit der Aufnahme der Thielemann Group wird ein dynamisch wachsendes Unternehmen am Standort Mönchengladbach Gesellschafter der WFMG, welches sich zudem über Beteiligungen an Start-ups innovativ und zukunftsgerichtet aufstellt. Auch trägt die Aufnahme der Thielemann Group zur Diversifizierung der Gesellschafterstruktur der WFMG bei."

Die Wirtschaftsförderung Mönchengladbach liegt zu 51 Prozent in öffentlicher Hand – konkret bei der städtischen Entwicklungsgesellschaft. Die restlichen 49 Prozent haben lokale Unternehmen inklusive der IHK und der Kreishandwerkerschaft inne. Insgesamt zählt die WFMG 42 Gesellschafter.
 

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