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Das Städel Museum setzt auf ein breit gefächertes Netzwerk an Unternehmenspartnern – von der DZ Bank und der Deutschen Börse über BMW und den ADAC Hessen-Thüringen bis hin zu Bloomberg - Foto: Städel Museum / Norbert Miguletz

Kultursponsoring

Städel Museum verlängert Zusammenarbeit mit Fresenius

Seit 2024 besteht die Sponsoring-Partnerschaft zwischen dem Städel Museum in Frankfurt am Main und dem Gesundheitsunternehmen Fresenius mit Sitz in Bad Homburg. In dieser Zeit entwickelten die beiden Partner gemeinsame Veranstaltungsformate – darunter die Feier zum 100. Geburtstag von Else Kröner, Eigentümerin von Fresenius und Stifterin der Else Kröner-Fresenius-Stiftung, sowie Führungen für Fresenius-Mitarbeitende zu Themen wie Innovation und Digitalisierung. Nun wurde die Zusammenarbeit um weitere zwei Jahre verlängert.

Für das Gesundheitsunternehmen ist die Fortführung der Sponsoring-Aktivitäten „ein Zeichen der Verbundenheit mit der Rhein-Main-Region, in der Fresenius gegründet wurde, seinen Unternehmenssitz hat und viele seiner Mitarbeitenden leben“, wie es von Seiten Fresenius heißt. Zudem zeigt sich das Unternehmen – gestützt auf wissenschaftliche Studien – davon überzeugt, dass Kunst einen positiven Einfluss auf die Gesundheit haben kann. Für das Städel Museum bedeutet die Verlängerung der Kooperation ein weiteres sicheres Standbein im Kultursponsoring – neben etablierten Partnern wie Fraport, BMW und der DZ Bank.

Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums, hob die gemeinsame Haltung beider Institutionen hervor. Die wertvolle Zusammenarbeit der vergangenen zwei Jahre habe gezeigt, wie gut das Städel Museum und Fresenius zusammenpassen. Mit Fresenius verbinde das Museum das Verständnis, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und Räume für Dialog und neue Perspektiven zu schaffen. „Unser Stifter Johann Friedrich Städel hat mit seiner visionären Idee, Kunst und Bildung der Gesellschaft zugänglich zu machen, einen Gedanken begründet, der uns bis heute leitet“, betonte Demandt. Diesen Weg wolle man gemeinsam weitergehen und neue Impulse für Austausch und Bildung setzen.

Michael Sen, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, verwies auf den Leitgedanken des Konzerns: „,Committed to Life‘ bedeutet für Fresenius, über das eigene Kerngeschäft hinaus das Leben der Menschen zu verbessern und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.“ Kunst sei Ausdruck einer freien, pluralistischen Gesellschaft sowie ein Motor für Innovation und Fortschritt. „Sie erweitert unseren Blick und macht gesellschaftliche Veränderungen erfahrbar“, so Sen weiter. Die vergangenen zwei Jahre hätten gezeigt, wie viel man gemeinsam bewegen könne, weshalb er sich sehr über die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit freue.

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Anja Lüth 01.10.2026

 

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