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Reporter ohne Grenzen startet Plakat-Kampagne

Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen macht vor dem Hintergrund der Olympischen Spiele in Sotschi mit einer Plakatkampagne auf die Bedeutung der Pressefreiheit aufmerksam. Seit Januar sind in Hamburg Poster zu sehen, auf denen widersprüchliche Aussagen zu Sotschi einander gegenübergestellt sind. So sollen die Motive darauf hinweisen, dass bei Presse-Aussagen, die im Zusammenhang mit den Spielen gemacht werden, Wahrheit und Lüge dicht bei einander liegen.

City Lights zeigen statt der üblichen Abfolge von verschiedenen Motiven abwechselnd transparente Layer, die in Verbindung mit dem Basisplakat unterschiedliche Botschaften ergeben. Diese sollen jeweils eine "kremlnahe Aussage und eine investigative Nachricht" darstellen. Für die Umsetzung sorgte die Hamburger Agentur Philipp und Keuntje. 

Mathias Wahler, Verantwortlicher für Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit bei Reporter ohne Grenzen, sagt über die Maßnahme: "Unsere neue Kampagne bringt es ganz ohne schockierende Bilder auf den Punkt: Die Trennung zwischen Lüge und Wahrheit ist nur möglich, wenn die Presse frei berichten kann."

Reporter ohne Grenzen e.V., Berlin, dokumentiert Verstöße gegen die Pressefreit und macht die Öffentlichkeit darauf aufmerksam. Die Organisation setzt sich zudem für mehr Sicherheit und besseren Schutz von Journalisten ein.

 

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