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Radiosender bigFM will das Imageproblem des Landes angehen

Der Radiosender bigFM (Rheinland-Pfälzische Rundfunk GmbH & Co.KG) hat die Initiative "Think Positive Saarland!" in Leben gerufen, um das nach eigener Aussage Imageproblem des Landes nachhaltig anzugehen. Die Kampagne wird in die Landeskampagne "Großes entsteht immer im Kleinen" integriert, die sich ebenfalls an jüngere Menschen im Saarland richtet. Als Testimonials konnten bislang unter anderem Thomas Blug (Produzent von No Angels), Jens Jakob (Sternekoch) und Axel Bosse (Musiker) gewonnen werden.

Gestartet im Herbst vergangenen Jahres will die Initiative nicht neue Slogans produzieren und nur kurzfristige Impulse setzen, sondern eine ansteckende Begeisterung für das kleine Bundesland entfachen, so bigFM. In der auf mehrere Jahre angelegte Kampagne dreht sich alles um die jungen Saarländerinnen und Saarländer. Sie sollen zu Werbeträgern ihres eigenen Bundeslandes gemacht werden.  Vielen sei es offenbar gar nicht bewusst, wie viel Lebensqualität das Saarland bietet: Die einstige Industrieregion habe sich in einen innovativen Bundesstaat gewandelt, mit geringer Arbeitslosigkeit, sympathischen, weltoffenen Menschen und einer modernen Kultur. Nur habe sich das bisher offenbar noch nicht herumgesprochen - selbst in der eigenen Bevölkerung, erläutert der Radiosender.
 
In der bigFM-Initiative werden die Vorzüge des Saarlandes, ohne ihre regionalen Besonderheiten zu vernachlässigen, in den Fokus gerückt. Die Botschaften sind zunächst in klassischen Spots auf bigFM Saarland On Air hörbar, werden aber auch crossmedial per Facebook, Web (http://thinkpositivesaarland.de/), Plakate, Videowalls, Print etc. positioniert.

Die erste Phase der Initiative richtet sich insbesondere an die jungen Saarländer. Sie werden durch Testimonials und amüsante Grafiken angesprochen. In Phase zwei werden Prominente eingebunden. Angedacht sind Persönlichkeiten wie Günther Jauch, der ein Weingut an der Saar besitzt, oder Thomas Hayo, der in Bexbach aufwuchs und nun als Juror bei "Germanys Next Topmodel" aktiv ist oder Bands wie die Toten Hosen, deren Karriere im Saarland begann. In einer dritten Phase richtet sich der Blick über Landesgrenzen hinweg nach außen. Die Botschaft  ist nun für Menschen bestimmt, die bislang nur wenig über das Saarland wussten. Im Fokus soll dabei die hohe Lebensqualität stehen: "der Standortfaktor mit hoher wirtschaftlicher Kompetenz mit sicheren Jobs, niedriger Arbeitslosigkeit und guten Ausbildungsmöglichkeiten in Betrieben und Universitäten".

 

 

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